25.07.2019 - 16:03 Uhr
WinklarnOberpfalz

"Goldkehlchen" aus der Ukraine

Die "Goldkehlchen" machen ihrem Namen alle Ehre: Mit einem Konzert begeistert das ukrainische Ensemble die Winklarner Schüler.

Ins Konzert der „Goldkehlchen“ wurde auch Bürgermeisterin Sonja Meier eingebunden. Sie durfte mit dem Pfeiferl eine Lerche nachmachen. Bild: amö
von Annemarie MösbauerProfil

Die Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein beendete das Schuljahr mit einem besonderen musikalischen Highlight. Rektorin Christine Schneider konnte dazu Sissy Thammer mit dem Ensemble "Goldkehlchen" begrüßen. Die gebürtige Winklarnerin leitet seit 1986 als geschäftsführende Intendantin das Festival junger Künstler in Bayreuth. Sie vereint in den Sommermonaten Musiker aus aller Welt und mit verschiedensten Sprachen. Die Gruppe "Goldkehlchen" mit ihren Banduras stammt aus der Ukraine. Das traditionelle Zupfinstrument der Ukraine hat einen eigenartigen, exotischen Klang.

Das Quartett "Goldkehlchen" wurde 2000 in Lemberg von vier hervorragenden Künstlern der berühmten Lyssenko Musikakademie gegründet. Bei vielen internationalen Wettbewerben wurden sie schon ausgezeichnet und sorgen für die Verbreitung der Bandura als Konzertinstrument.

Die "Goldkehlchen" bieten außergewöhnlich unterhaltsame Konzerterlebnisse mit für Bandura instrumentierten Werken der Klassik, Musicalmelodien sowie ukrainischer Folklore. Mit Werken von Bach, Vivaldi, Cohen, Corelli, Gardel, Strauss, Kurinnyi, Terpeliuk, Dinicu und ukrainischen Volksliedern zogen die Künstler Yarema Pavliv (Geige), Oksana Kolomiyets, Iryna Plakhtii und Lesia Stefanko (alle Bandura) Lehrer und Schüler in ihren Bann. Besonderes Gänsehautfeeling strahlte das "Hallelujah" von Leonard Cohen aus.

Mit kleinen Instrumenten wie Rassel, Triangel, kleiner Trommel oder den Körperinstrumenten zog Sissy Thammer die Schüler bei geeigneten Stellen aktiv mit ein. Sogar Bürgermeisterin Sonja Meier durfte mit einem Pfeiferl eine Lerche machen.

Nicht nur die Musik faszinierte die Kinder, auch die Trachtenblusen der Musikerinnen zogen ihre Blicke an. Jede Bluse ein Unikat und selber in Handarbeit bestickt mit Tausenden von kleinen farbigen Perlen.

Auch die Begrüßung der Betreuer in ihren Muttersprachen (englisch, italienisch, rumänisch und ukrainisch) beeindruckte die Buben und Mädchen. Man spürte richtig die besondere Musik gepaart mit internationalem Flair. Rektorin Christine Schneider bedankte sich bei Sissy Thammer mit einem kleinen süßen Gruß. Im Gegenzug versprach die ehemalige Winklarnerin im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Es gibt auch dieses Jahr noch Kostproben für die Öffentlichkeit mit den Baustellenkonzerten am Marktplatz. (6.August um 19.30 Uhr, 9. August um 19.30 Uhr und 21. August um 19.30 Uhr).

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