Der Samstag des fünftägigen Heimatfestes in Winklarn war der „Tag der Heimat“. Um den Gästen und auch den Einheimischen zu zeigen, was es im Heimatort alles gibt, öffneten die Betriebe „Am Steinbruch“, Lößl-Bau, Huber-Rappl und Pool-Systems ihre Türen. Auch die Schule zeigte, wie heute gelernt wird. Historisches gab es ebenfalls zu sehen: Grubers alte Militärfahrzeuge am Bauhof, Bilder von Rudolf Turban im Thammerhaus und Hinterglasbilder in der Schule.
Nach dem Standkonzert, bei dem auch Pater Matthias Karl anlässlich seines Geburtstags dirigierte, wurde der Toten am Kriegerdenkmal mit einer Kranzniederlegung gedacht, umrahmt von der Blaskapelle und dem Kirchenchor. Karl mahnte in seinen Gebeten, die Verstorbenen nicht zu vergessen. Bürgermeisterin Sonja Meier gedachte besonders der seit dem letzten Heimatfest Verstorbenen; namentlich nannte sie Hans Held (2028, Vorsitzender der Landsmannschaft München), Ernst Rücklinger (2018, Altbürgermeister Winklarn), Johann Sailer (2025, Altbürgermeister Winklarn) und Festmutter Christa Mösbauer (März 2026).
Zum Heimatabend begrüßte Meier die ehemaligen Winklarner, die den Weg in die Heimat wiederfanden. Ihr Gruß galt neben den vielen Ehrengästen auch den Vertretern des Nordbayerischen Musikbundes, Ferdinand Münch und Josef Ferstl, sowie der Parlamentarischen Staatssekretärin Martina Engelhardt-Kopf. Die Ehrenschirmherrin sprach in ihrem Grußwort das Ehrenamt an, ohne das vieles nicht möglich wäre, auch nicht dieses großartige Heimatfest, das ehrenamtlich gestemmt wird. Jungen Ehrenamtlichen der Jugendfeuerwehr überreichte Martina Engelhardt-Kopf die Auszeichnungen vom Kreis- und Bezirksentscheid. Zu Ehren der Landsmannschaften, die sich dieses Jahr aus Altersgründen auflösen, spielte die Kapelle Kunschir noch „Die alte Heimat“.

















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