Winklarn
18.09.2018 - 14:20 Uhr

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe

Hoher Besuch in der Pfarreiengemeinschaft Winklarn/Thanstein: Bischof Remigiose Inchananiyil von der Diözese Thamarassery - der Heimat von Pfarrvikar Benny Joseph - feiert in der Pfarrkirche St. Andreas einen Gottesdienst.

Bischof Remigiose Inchananiyil gab beim Gottesdienst einen Einblick in die katastrophale Situation in seiner Heimat nach der Hochwasserkatastrophe. Bild: amö
Bischof Remigiose Inchananiyil gab beim Gottesdienst einen Einblick in die katastrophale Situation in seiner Heimat nach der Hochwasserkatastrophe.

Pfarrer Eugen Wismeth begrüßte den Gast in der Gemeinde und stellte ihn kurz vor. Der Bischof kommt aus dem indischen Bundestaat Kerala, der von der Hochwasserkatastrophe besonders schwer getroffen wurde.

Zur Linderung dieser Notlage bat Pfarrer Eugen Wismeth um eine Spende. In seiner Predigt ging der Gast aus Indien anschließend auf die Situation in seiner Diözese ein. Diese gebe es erst seit 32 Jahren. Er sei seit 2010 der vierte Bischof. Von den sieben Millionen Einwohnern sei nur ein kleiner Teil katholisch.

Obwohl die Menschen auf dem Land hart arbeiten, ernten sie wegen des tropischen Klimas wenig, führte der Geistliche weiter aus. Deshalb würden die jungen Leute weggehen, um in größeren Städten Arbeit zu finden.

Der jährliche Monsun sei heuer pünktlich und sehr gewaltig gekommen: Über eine Million Menschen hätten ihr Hab und Gut verloren. Ohne Dach über dem Kopf sowie ohne Trinkwasser und Nahrung leben sie zum Teil unter freiem Himmel oder in Zelten und Kirchen. Kerala lebe hauptsächlich von der Landwirtschaft, aber heuer und nächstes Jahr werde die Ernte ausfallen, fuhr der Bischof fort. Die Menschen wüssten nicht, wie es weiter gehen soll und ob sie überhaupt in ihre Unterkünfte zurückkehren können.

Der Bischof bat, für seine Heimat zu beten und wünschte den Gläubigen Gesundheit und Gottes Segen. Er bedankte sich am Schluss des Gottesdienstes für die Kollekte und versprach, damit die zu unterstützen, die alles verloren haben.

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