09.09.2019 - 12:48 Uhr
WinklarnOberpfalz

Spannende Tour durch die Vergangenheit

Zum Finale des Ferienprogramms entführt Hans Bock in die Geschichte der Marktgemeinde. Die Teilnehmer der Familienwanderung erfahren Spannendes über einen geplanten Stausee und alte Hausnamen.

Hans Bock (Zweiter von rechts) nahm Kinder und Eltern mit auf eine Reise in die Geschichte der Marktgemeinde.
von Annemarie MösbauerProfil

"Auf den Spuren vergangener Zeit" hefteten sich Erwachsene und Kinder. Die über 30-köpfige Gruppe traf sich zunächst mit Hans Bock am Marktplatz. Die Wanderung führte durch die Roigergasse, vorbei an der Rotkreuzlinde, über die B22 und weiter auf dem alten Eppenriederweg oder – wie er auch noch genannt wird – Steinschleifweg nach Untereppenried.

Dort erzählte Hans Bock, dass flussabwärts des Baches Ascha ein großer Stausee entstehen sollte und dafür die Glasschleifen Steinschleif und Wellenthal und auch die Einöde Ziegelhütte abgelöst und dem Erdboden gleich gemacht wurden. Die Ascha, die auf rund zehn Kilometer durch das Marktgebiet fließt, entspringt nahe der tschechischen Grenzen und heißt bis Dietersdorf "Weißbach". Nach ungefähr 42 Kilometern mündet sie bei Neunburg in die Schwarzach.

Vorbei am Sturmkreuz, dem Sühnekreuz, dem Weberkreuz und dem Mühlwoferlkreuz marschierte die Gruppe weiter zum Obereppenrieder Glockenturm. Dreimal am Tag wird hier noch zum Angelusgebet geläutet. Auch die einzelnen Stunden schlägt die 1948 angeschaffte Glocke. Davon erhielten die Wanderer bei der Besichtigung eine Kostprobe. Hans Bock ging auch auf die Hausnamen in den beiden beiden Dörfern Unter- und Obereppenried ein. Auf dem Weiterweg luden am Fischerhof Kreuz und Kapelle zu einer Brotzeit mit bester Aussicht ein. Die 1999 gesegnete Kapelle hatten Maria und Michael Dietl erbaut.

Über das Scheibenhaus und vorbei an der Hundhagermühle führte der Weg der Wanderer zurück zum Marktplatz. Diese Tour mit der Übermittlung von altem geschichtlichem Wissen stellte für Erwachsene und Kinder einen gelungenen Abschluss des Ferienprogramms dar. Ein Dank galt allen, die dafür attraktive Termine organisiert haben. Besonderer Dank galt Jugendbeauftragter Monika Ermer, bei der die Fäden der Planung und Koordination zusammenliefen.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.