23.07.2019 - 10:21 Uhr
WinklarnOberpfalz

Weiterentwicklung der Schule stets im Blick

Rektorin Christine Schneider verlässt die Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein. Im Festakt werden auch Anita Käsbauer und Renate Schneider verabschiedet.

Rektorin Christine Schneider (Elfte von links) freute sich über die guten Wünsche der Kollegen und Gemeindevertreter: Beatrix Lindberg (von links), Kerstin Spießl, Monika Ermer, Alfons Linsmeier, Maria Braun, Monika Borowski, Stefanie Laubmeier, Anita Käsbauer, Margareta Eckl, Daniela Schmidbauer, Hilde Wolf, Renate Schneider, Walter Schauer, Sonja Meier, Eugen Wismeth, Petra Scherz, Maria Baumer, Bettina Röhrl und Annemarie Mösbauer.
von Annemarie MösbauerProfil

Die Schulfamile der Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein versammelte sich im Mehrzweckraum, um drei verdiente Pädagogen zu verabschieden. Darunter war auch Rektorin Christine Schneider, welche ab August die Leitung der Grundschulen in Oberviechtach und Dieterskirchen übernehmen wird. Anwesend waren auch die Bürgermeister Sonja Meier (Winklarn) und Walter Schauer (Thanstein) mit Stellvertretern. Die Schulleiterin dankte zunächst Anita Käsbauer für fast 25 Jahre musikalische Früherziehung mit einem Blumenstrauß. Auch die Instrumentenausbildung lag ihr sehr am Herzen. "Gerne denken noch viele an die Frühjahrkonzerte zurück", so Schneider. Kostproben des Könnens gab es bei allen schulischen Feiern.

Auch Lehrerin Renate Schneider verlässt die Schule und geht in Ruhestand. Seit 41 Jahren ist sie mit Leib und Seele im Schuldienst und wirkte 13 Jahre lang in Winklarn in den Jahrgangsstufen eins und zwei. Bei ihr liefen auch die Drähte für den Jahresbericht zusammen. Die Leseförderung mit Autorenlesungen und Lesepaten lag ihr sehr am Herzen, sie pflegte die Kooperation zum Kindergarten, organisierte Schulfeste und trug mit Naturprojekten dazu bei, dass Winklarn Umweltschule wurde. Mit Dankesworten überreichte die Rektorin die Ruhestandsurkunde des Kultusministeriums. Die jüngsten der Schulfamilie verabschiedeten sie mit einem kleinen Gedicht und einem Plakat mit den Handabdrücken.

"Auch der Lokführer verlässt nach fünf Jahren die Schule", sagte Petra Scherz bei der Verabschiedung von Christine Schneider, die als Chefin an die Doktor-Eisenbarth-Grundschule wechselt. Scherz erinnerte daran, dass die Rektorin 2014/15 in ein fertig saniertes Schulhaus nach Winklarn kam, aber die Strukturen mussten noch gelegt werden. Sie erinnerte an Meilensteine, wie den Festakt zur Namensverleihung, Workshoptage, Ausstellung "Heimat aus Kindersicht" und das Projekt "Schulwald". Die Weiterentwicklung lag ihr am Herzen, wozu auch der Ausbau der Mittagsbetreuung und die Digitalisierung gehörten. Ihre vierte Klasse verabschiedete sich mit dem Wunsch: "Vergessen sie uns nicht". Die Schulverbandsvorsitzende Sonja Meier und Bürgermeister Walter Schauer dankten Anita Käsbauer und Renate Schneider für all ihre Mühen zum Wohle der Kinder, sowie der scheidenden Schulleiterin für die gute und fruchtbare Zusammenarbeit. Auch Pfarrer Eugen Wismeth, Kindergartenleiterin Daniele Schmidbauer, Kerstin Spießl vom Elternbeirat und Monika Ermer vom Förderverein schlossen sich den Dankesworten an. Das gemeinsame Lied "Danke" schloss die Reden noch einmal zusammen. Zur Erinnerung an Winklarn überreichten die Kinder ein selbst gemaltes Hinterglasbild mit den Wappen der zwei Gemeinden. "Es war eine schöne Zeit. Ich habe die Menschen ins Herz geschlossen und danke dem Schulaufwandsträger für seine Großzügigkeit und den Kollegen für die gute Zusammenarbeit", verabschiedete sich Christine Schneider zum Abschluss mit etwas Wehmut in der Stimme.

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