Winklarn
03.03.2019 - 15:54 Uhr

"Der wilde Westen" liegt in Kulz

Frauenbund-Fasching mit den "Wattwürmern"

Der katholische Frauenbund steuerte am „Naschen Pfinsda“ den wilden Westen an. Bild: amö
Der katholische Frauenbund steuerte am „Naschen Pfinsda“ den wilden Westen an.

Der "Nasche Pfinsda" gehört schon immer den Frauen. Folglich folgten auch dieses Jahr viele Frauen aus nah und fern der Einladung der Zweigvereine Winklarn, Muschenried und Thanstein des katholischen Frauenbundes zum Weiberfasching. "Der wilde Westen" lag im Krämerhof in Kulz.

Die Winklarner Frauenbund-Gang eröffnete den närrischen Abend dem Motto entsprechend mit dem umgeschriebenen Song "Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Winklarn an, im Krämerhof in Kulz, gleich an der Ostmarkstraße.....". Christa Dietl aus Muschenried begrüßte in Reimform auch Pfarrer Eugen Wismeth und die drei Bürgermeisterinnen Sonja Meier, Maria Baumer und Monika Ermer. Der Abend war nicht nur wegen Alleinunterhalter Josef sehr musikalisch geprägt.

Der Vorstand des Winklarner Frauenbundes beschrieb den Alltag einer Frau mit Gstanzeln, von früh morgens bis spät abends ist die Frau gefordert, von der Familie, den Bekannten mit Problemen, den Vereinen und selbst bei der Kirche geht es nicht ohne die Frauen. Für die musikalische Unterhaltung scheuten die Organisatorinnen weder Geld noch Mühen. Sie flogen die drei singenden Schiffsmatrosen vom Nordseestrand "Die Wattwürmer" Elisabeth, Roswiha und Christa ein. Mit Seemannsliedern entführten die Drei die Frauen auf die hohe See. Durch das Mitsingen der Refrains bewiesen alle, dass sie weit draußen auf dem Ozean mit auf einem Schiff schwammen.

Alleinunterhalter Josef zog alle Register, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Mit einem breiten Repertoire, schnelles und langsames, modernes und Oldies, Polonaisen und Schunkelliedern ließ er die Gäste kaum verschnaufen. Ein kurzer Sketch "nicht zu weit links nicht zu weit rechts" beendete die Einlagen. Der Ehemann (Angelika) kann das Tischdecken seiner Frau (Lisa) nicht recht machen, doch beim Besuch der Schwiegermutter (Annemarie) sind sich beide wieder einig. Bis nach Mitternacht war die Tanzfläche immer dicht belegt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.