25.10.2019 - 12:29 Uhr
WinklarnOberpfalz

Wo Winklarns Wasser herkommt

Wasser als wichtigstes Grundnahrungsmittel ist sogar im Grundschul-Lehrplan der vierten Klassen verankert. Ein Besuch im Hochbehälter vermittelt Buben und Mädchen der Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule genaue Einblicke.

Die Viertklässler mit Bürgermeisterin Sonja Meier, Lehrerin Annemarie Mösbauer und Wasserwart Alfred Frischmann im Hochbehälter.
von Annemarie MösbauerProfil

Bei der Exkursion mit Lehrerin Annemarie Mösbauer wurden die Viertklässler auch von Bürgermeisterin Sonja Meier begleitet. Sie erklärte den Buben und Mädchen, dass es eine ganz wichtige Aufgabe einer Gemeinde ist, stets für einwandfreies Trinkwasser zu sorgen. Bereits seit 1936 existiere eine Wasserleitung vom Frauenstein nach Winklarn, in den Jahren 2000 bis 2003 erneuert wurde. In den Hochbehälter fließt das Wasser aus neun Quellen, mit dem 250 Haushalte in Winklarn, Forsthof, Windhals, Trad, Hundhagermühle, Scheibenhaus, Fischerhof und Haselweiher versorgt werden.

Wasserwart Alfred Frischmann erklärte den Schülern die Technik der Hochbehälteranlage. Zwei runde Behälter mit einem Fassungsvermögen von je 225 000 Litern speichern das Wasser. Täglich werden im Gemeindebereich im Schnitt 120 000 Liter verbraucht. Der Wasserwart beantwortete Fragen der Schüler, die sich sehr beeindruckt davon zeigten, welche Technik und Kosten notwendig sind, bevor Trinkwasser aus dem Hahn kommt. Zur Brotzeit spendete Bürgermeisterin Meier den jungen Gemeindebürgern noch Wurstsemmeln, zu denen das frische Trinkwasser schmeckte, das direkt aus der Leitung gezapft wurde.

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