24.11.2021 - 11:50 Uhr
Wirbenz bei SpeichersdorfOberpfalz

75 Jahre nach Konfirmation doppelter Jubeltag in Wirbenz

Ihre Kronjuwelenkonfirmation (75 Jahre) feierten Erwin Schneider, Werner Hammon und Hans Schimmel. Mit im Bild Pfarrerin Kathrin Spies.

„Gott segne Sie in Ihrer Freude“, wünschte sich Pfarrerin Kathrin Spies für die Jubilare 2020/2021. 24 Christen aus zwei Jahrgängen feierten ihre Eiserne-, Diamantene-, Goldene- und Silberne Konfirmation.

Es war ein großer Festtag für die evangelische Kirchengemeinde Wirbenz-Immenreuth-Kemnath. Coronabedingt war dieses Mal eine Doppel-Jubelkonfirmation zu feiern. Vor 75/76, 70/71, 60/61, 50/51 und 25/26 Jahren vor Jahren hatten die Jubilare zum ersten Mal das Abendmahl empfangen. Bei allen Beschränkungen war es ein freudiges Wiedersehen der Konfirmationsjahrgänge 1945/46, 1950/51, 1960/61, 1970/71 1995/96. So mancher hatte sich altersbedingt oder aus Gesundheitsgründen, nicht zuletzt auch wegen weiter Anreise, entschuldigen müssen. Es kommt aber auch nicht alle Jahre vor, dass evangelische Christen ihr Kronjuwelenjubiläum (Erwin Schneider, Werner Hammon, Hans Schimmel, Emma Matthe) und Gnadene Jubelkonfirmation (Emma Matthes) feiern können.

Eiserne Konfirmation (65 Jahre) begingen Joachim Kopsch, Waldemar Purucker, Kunigunda Popp, Rosemarie Helgeth und Karin Schildbach, die Diamantene Konfirmation (60 Jahre) Horst Unglaub, Gerhard Graf, Margarete Graf, Edith Vogel, Edeltraud Hartmann und Ingrid Brückner, die Goldene Konfirmation (50 Jahre) Erich Schindler, Werner Schlöger, Gerd Kraitzek, Helga Knaup, Elfriede Schiller, Irene Spieler und Ingrid Weih sowie die Silberne Konfirmation (25 Jahre) Thomas Bauer.

Um trotz Pandemie den Jubeltag gebührend begehen zu können, fand die Feier in der St.-JohannisKirche unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsregeln statt. Verzichtet wurde auch auf den feierlichen Einzug sowie auf die Einzelsegnung mit Handauflegung. Das Abendmahl wurde mit Hostien gefeiert, die vorher ausgereicht worden waren und in die der Wein bereits eingebacken worden war.

Unter dem Geläute der Glocken waren die Jubilare von der Intrade des Posaunenchors unter Leitung von Susi Kropf begrüßt worden. Begleitet von Frieda Graf an der Orgel, stimmten die Gottesdienstbesucher ein in "Tut mir auf die schöne Pforte", "Lobe den Herren, den mächtigen König" sowie "Allein Gott in der Höh´ sei Ehr" ein. Der Kirchenchor unter Leitung von Gertraud Burkhardt rundete mit "Meine Zeit steht in deinen Händen" und "Möge die Straße uns zusammenführen" den musikalischen Rahmen ab.

Jeder Jubilar könne an so einem Tag aus vollem Herzen "Danke" sagen für das viele Gute und Schöne in seinem Leben, für das Geglückte, für sein Leben mit all seinen Irrtümern und all seinen Umwegen, mit all seiner Schwere und all seiner Freude, erklärte Pfarrerin Kathrin Spies.

Gemeinsam sprachen die Jubilare anschließend das Beichtgebet, legten das Beichtbekenntnis ab und erneuerten ihren Glauben. Wie bei der Konfirmation damals sprach ihnen Pfarrerin Spies noch einmal den Segen zu. Nach dem Vaterunser und dem Friedensgruß empfingen die Jubilare das Abendmahl in Form der Hostie. Im Dank- und Fürbittengebet bezog die Geistliche schließlich neben allen Familienangehörigen alle diejenigen mit ein, die an diesem Tag nicht mehr dabei sein konnten oder wollten. Sie betete aber auch für die Menschen und die Gemeinschaft der Völker, dass die Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit erfüllt werde

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