23.11.2018 - 16:09 Uhr
Wirbenz bei SpeichersdorfOberpfalz

Es ist vollbracht

An der Wirbenzer Kirche enden Außen- und Innensanierung. Auf diesen Zeitpunkt muss Pfarrer Dirk Grafe lange warten.

Zum Lobe und Ruhme Gottes - die evangelische Sankt-Johannis-Kirche erstrahlt in neuem Glanz. Nach knapp 40 Jahren war die komplette Außen- und Innensanierung fällig geworden. Jetzt, zehn Jahre später, können die Arbeiten abgeschlossen werden.

Über 100 Jahre ist das Gotteshaus alt, das imposante Schmuckkästchen und die Mutterkirche seit der Reformation. Sie steht an einer markanten, weithin sichtbaren Stelle. 1,7 Millionen Euro wird ihre Rundumerneuerung am Ende kosten. 80 Prozent trägt der Staat als Baulastträger für die bauliche Substanz im Außen- und Innenbereich, für die Raumschale und das Gewölbe, für die Leitungen, das Elektrische und die Technik.

Die Kirchengemeinde hatte 260 000 Euro (20 Prozent) zu berappen für alles, was die Innenausstattung ausmacht, darunter beispielsweise Altar, Kanzel, Orgel, Bänke, Heizung, Einrichtung der Sakristei und Möbel. Die politische Gemeinde hat 7000 Euro beigesteuert.

Von Anfang an begleitete Pfarrer Dirk Grafe das Projekt: "Es hat Spaß gemacht, aber ich bin auch froh, dass es vorbei ist." (Bericht folgt).

Hintergrund:

Die Abendmahlsfeier zur Wiederweihe mit Bischof Hans-Martin Weiss aus Regensburg am Adventssonntag (2. Dezember) beginnt um 9.30 Uhr. Dabei werden auch der alte Kirchenvorstand verabschiedet und der neue eingeführt. Neben den evangelischen Christen der Kirchengemeinde sowie Behörden- und Firmenvertretern werden Vikarin Kathrin Spies und Pfarrer Stefan Fischer, ehemaliger Gemeindepraktikant und jetzt Stadtpfarrer von Hirschau, sowie in ökumenischer Verbundenheit der Kemnather Stadtpfarrer Konrad Amschl dabei sein. Die Liturgie gestalten Kirchenchor, Männergesangverein und Posaunenchor musikalisch. Im Anschluss sind Ehrengäste und Kirchengemeinde zum Stehempfang ins Gemeindehaus eingeladen.

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