26.10.2020 - 12:11 Uhr
Wittschau bei LeuchtenbergOberpfalz

Abschied von Josef Stangl

Coronabedingt fand die Trauerfeier für Josef Stangl im engsten Kreis statt.

Josef Stangl, Wittschau
von Sieglinde SchärtlProfil

In der St.-Jakobs-Kirche in Döllnitz zelebrierte Pfarrer Adam Nieciecki das Requiem für den Verstorbenen, der anschließend im Familiengrab auf dem Döllnitzer Friedhof beigesetzt wurde. Sein Patenkind Andreas, mit dem Josef Stang zeitlebens große Freude hatte, trug die Urne zur letzten Ruhestätte.

Hier hatte auch die Feuerwehr Wittschau/Preppach als letzten Dank eine Kranz niedergelegt. Seit seiner Jugendzeit war Stangl Mitglied. Er packte sowohl bei Umbauten als auch bei Festen an.

Stangl kam am 22. November 1962 in Wittschau als drittes Kind von sechs Geschwistern der Landwirte Emilie und Alois Stangl zur Welt. Als sein Vater sic 1965 bei einem Unfall schwer verletzte, musste er später als Jugendlicher vermehrt mit seinen Brüdern mithelfen. Von 1969 bis 1978 besuchte er die Volksschule, danach lernte er bei der Zimmerei Stangl in Irchenrieth.

Auch als der Zimmereibetrieb später von der Firma Lankes übernommen, arbeitete Stangl bis 2009 dort weiter. Bedingt durch einen Arbeitsunfall war er danach aber gezwungen, seinen beliebten Beruf aufzugeben. Durch diesen Unfall verlor trotz längerer Behandlung sein rechtes Bein, sein Lebensmut aber blieb. Viel Vergnügen hatte er mit Patenkind Andreas und den beiden Neffen, die im gleichen Anwesen wohnten wie er und seine Brüder mit Familien.

Die regelmäßigen Kirchenbesuche in Döllnitz waren für ihn eine Selbstverständlichkeit. Trotz seiner Beeinträchtigung feierte Josef jede Messe mit. Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt starb er am 16. Oktober im Klinikum Weiden.

Um ihn trauern seine Geschwister Alois, Hermann, Hubert, Helga und Marianne mit Familien.

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