Witzlasreuth bei Kulmain
02.11.2021 - 13:24 Uhr

Claudia Christl will 2022 nicht mehr als Vorsitzende des Kappellenbauverein Witzlasreuth kandidieren

Bei der Jahreshauptversammlung des Kapellenbauvereins Witzlasreuth kündigte Vorsitzende Claudia Christl (Zweite von links) an, dass sie 2022 nicht mehr zur Wiederwahl antrete. Bild: Gemeinde Kulmain/exb
Bei der Jahreshauptversammlung des Kapellenbauvereins Witzlasreuth kündigte Vorsitzende Claudia Christl (Zweite von links) an, dass sie 2022 nicht mehr zur Wiederwahl antrete.

Die Vorsitzende Claudia Christl eröffnete die Jahreshauptversammlung des Kapellenbauvereins und begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie Bürgermeister Günter Kopp. Der Rechenschaftsbericht gestaltete sich aufgrund der Corona-Pandemie und eingeschränkter Aktivitäten etwas kürzer. In den vergangenen beiden Jahren wurden die Geburtstagsbesuche vor der Haustür oder durch die Ablage im Briefkasten erledigt. Ebenso fielen die Dekorierung der Osterkerze und die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession aus. Im Juli 2019 hat Otto Metz die Türen und Fenster in der Ortskapelle gestrichen.

2020 organisierte man mit dem Heimatverein eine Adventsaktion mit Buchstabensuche, die sich großer Resonanz erfreute und dazu führte, dass eine Spende von 200 Euro für die "Sonnenblicke Nordoberpfalz" übergeben werden konnte. Die Vorsitzende wies darauf hin, dass der Tannenbaum vor der Kapelle aus Sicherheitsgründen zu fällen sei, da die Substanz gefährdet sei. Am Ende kündigte die Vorsitzende an, im März 2022 nicht mehr für das Amt zu kandidieren und appellierte an die Mitglieder und den Vorstand, einen neuen Vorsitzenden zu finden.

Christl bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern für die Abarbeitung der verschiedenen Tätigkeiten und bei Martina Brunner für die Gestaltung der Ortskapelle mit dem Mai-Altar. Sie rief dazu auf, junge Familien mit Kindern für das Dorfleben zu gewinnen. Kassiererin Barbara Trotter-Reindl berichtete von einem etwas gesunkenen Kassenstand, der auf gestiegene Ausgaben zurückzuführen sei. Die beiden Kassenprüfer Siegfried Vetter und Dieter Brunner bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung. Einstimmig wurde der Vorstand daraufhin entlastet.

Joachim Reger berichtete, dass in der Ortskapelle vom sanierten Putz der Salpeter wieder austrete. Die austretenden Salze seien abzusaugen oder abzukehren, eine andere Möglichkeit biete sich derzeit nicht an. Er dankte der Vorsitzenden für ihren Einsatz und ihre wertvolle Arbeit.

"Die Ortskapelle steht im Mittelpunkt des Geschehens in der Ortsmitte und ist mit ihrem regelmäßigen Glockenschlag von den Ortsbewohnern nicht zu überhören", sagte Bürgermeister Günter Kopp. Im nächsten Jahr steht schon das 205. Gründungsjubiläum an. Der Kapellenbauverein beruhe auf christlichen und religiösen Wertvorstellungen, denen über verschiedene kirchliche Veranstaltungen Leben eingehaucht werde. Kopp bedankte sich ebenfalls bei der Vorsitzenden für ihre Aktivitäten in der Organisation sowie bei allen Vorstands- und Vereinsmitgliedern, die sich in das Vereinsgeschehen einbringen.

 
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