Ab sofort sind Karten für die Saison 2026 der Luisenburg-Festspiele in Wunsiedel zu haben. Erfahrungsgemäß rücken mit dem Beginn des Vorverkaufs die Produktionen und Veranstaltungen in den Blickpunkt, die es in der kommenden Saison auf der Luisenburg zu erleben gibt. Im Jahr 2026 stehen sie unter dem Motto "Anders!"
Bekanntes und Bewährtes neu sehen und anders erleben, die Perspektive wechseln und den Blick schärfen, das soll nächstes Jahr ganz in der Tradition der Festspiele stehen. Ganz anders soll etwa das Familienstück "Meister Eder und sein Pumuckl" von Ellis Kaut werden. Die traditionelle Geschichte, die gerade im Kino als Fortsetzung der ursprünglichen Fassung zu sehen ist, kommt in vollkommen neuem Gewand auf die Luisenburg. "Der kleine Kobold verzaubert nicht nur Jung und Alt, er verwandelt auch die Felsenbühne durch sein Auftauchen und sein Verschwinden. Das ist ganz anders als zu erwarten und doch so zauberhaft wie gewohnt. So wird Unsichtbarkeit auf dem Theater sichtbar", schreiben die Theatermacher in einer Pressemitteilung.
Sex, Crime und Horror
Vor 15 Jahren schon ein Erfolg bei den Festspielen und 2026 zurück: Richard O'Briens "The Rocky Horror Show" als eines der "wildesten und hemmungslosesten Musicals, die jemals im Felsen gezeigt wurden". Die Komödie soll das Publikum mit auf eine Reise von Sex bis Crime, von Horror bis Science Fiction und von Lust bis Überdruss nehmen. "Mit irren Szenen, Rocksongs als Ohrwürmer und einem spielenthemmten Ensemble wird das eine Show, die das Publikum erneut tief in die Geschichte hineinzieht", versprechen die Macher.
Geheimnisvolle Mythen unserer Kultur erscheinen auf der Felsenbühne immer wieder in einem anderen Licht. Man erinnere sich nur an "Die Päpstin" oder "Der Name der Rose". Auch in "Der Da Vinci Code – Sakrileg" von Dan Brown geht es um mehr als nur um ein simples Verbrechen. Im Pariser Louvre geschieht ein Mord, der sich unter den Augen von Leonardo da Vincis Mona Lisa zu einer Verschwörung biblischen Ausmaßes entwickelt. Die Theaterversion des Welt-Bestsellers erzählt von der christlichen Überlieferung, hinterfragt unser Weltbild und stellt die altbekannten Gewissheiten auf den Kopf.
Shakespeare und ein Netflix-Erfolg
William Shakespeares Klassiker "Romeo und Julia" ist einer der dramatischsten und reifsten Beschäftigungen mit der Liebe und ihren Folgen. Das Drama schildert Größe und Tragik menschlicher Gefühle und wie sie uns aus der Höhe in den Abgrund reißen können. "Das ist ein Theaterklassiker, der ganz in der Tradition der großen Shakespeare-Inszenierungen der Festspiele steht – zuletzt ,Ein Sommernachtstraum‘ – die bis ins Jahr 1914 zurückreicht", heißrt es in der Presseinfo der Festspiele.
Der Erfolgsroman "Achtsam Morden" von Karsten Dusse kommt 2026 als Bühnenfassung der erfolgreichen Netflix-Serie zum ersten Mal auf die Luisenburg. Die pechschwarze Komödie, die scheinbar Unvereinbares urkomisch und grotesk zusammenbringt, wird von drei Schauspielern gespielt, die in dutzende Rollen schlüpfen.
Auch Musik im Programm
Das klassische Musiktheater hat auch 2026 mit dem Opern-Gastspiel "Carmen" von Georges Bizet seinen Platz auf der Felsenbühne. Die weltbekannte Oper erzählt eine ebenso romantische wie tragische Liebesgeschichte, die noch heute das Publikum berührt. Die Oper kommt mit großem Orchester, großem Ensemble und großem Chor nach Wunsiedel.
Ganz anders als Theater ist das Konzertprogramm "LuisenburgSpezial" auf der Bühne. 2026 reicht das Programm vom Wiedersehen mit dem Publikumsliebling und Ex-Boandlkramer Eisi Gulp – der gleich mit zwei Kabarettprogrammen zurückkommt – den Volksmusikidolen der Kastelruther Spatzen und der Egerländer Musikanten bis zu einer Nacht der Tenöre und einem italienischen Abend mit I Dolci Signori. In den beliebten Tribute-Shows kann das Publikum ein Wiedersehen mit Led Zeppelin, Queen und den Comedian Harmonists feiern.
Mit einer Nacht der Filmmusik The Music of Hans Zimmer & John Williams und dem Singer-und Songwriter Gregor Meyle & Band geht das Programm bis in den September weiter. Mit "LuisenburgXtra" im Museumshof des Fichtelgebirgsmuseums kommen auf vielfachen Wunsch des Publikums die besonderen Leckerbissen der kleinen Kunst zurück nach Wunsiedel. "Bei diesem Programm ist wirklich für jeden etwas dabei", ist sich Bürgermeister Nicolas Lahovnik sicher. Ziel müsse es sein, für die Spielzeit 2026 mindestens 130.000 Tickets zu verkaufen.
Karten für die Vorstellungen gibt es ab sofort an den bekannten Verkaufsstellen und online auf der Website der Festspiele im Ticket-Shop.



















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