24.02.2021 - 12:39 Uhr
WunsiedelOberpfalz

Luisenburg-Gymnasium: Studiendirektor Uwe Göbel in den Ruhestand verabschiedet

Den Dank des Kultusministeriums übermittelte Schulleiter Oberstudiendirektor Joachim Zembsch an Studiendirektor Uwe Göbel (rechts) anlässlich dessen Verabschiedung in den Ruhestand.
von Externer BeitragProfil

„Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut.“ Diese Worte von Arthur Schnitzler wählte der Schulleiter, Oberstudiendirektor Joachim Zembsch, zu Beginn der Verabschiedung des Ständigen Stellvertreters am Luisenburg-Gymnasium Wunsiedel, Studiendirektor Uwe Göbel. Einer Pressemitteilung zufolge war coronbedingt am Gymnasium nur ein ganz kleiner Kreis zugegen, während ein größeres Publikum per Video-Übertragung zugeschaltet war.

Der 1955 in Gundelsdorf (Kreis Kronach) geborene Göbel kam nach seiner Schulzeit am Gymnasium in Coburg und seinem Studium in Bayreuth als Studienrat z. A. zunächst für ein halbes Jahr an das Gymnasium Ernestinum Coburg, ehe er an das Gymnasium in Wunsiedel wechselte. Hier fungierte Göbel im Laufe seiner fast 39-jährigen Karriere in verschiedensten Aufgabenfeldern: Er war Leiter der zentralen Bücherei, Fachschaftsleiter Physik, Beauftragter für Strahlenschutz, Stundenplanreferent, Praktikumslehrer, Prüfer an der Universität, Mitarbeiter in der Schulleitung und zuletzt Ständiger Stellvertreter. Außerschulisch arbeitete er über viele Jahre hinweg als Delegierter des Bayerischen Philologenverbandes.

„Äußerst diszipliniert, höchst gewissenhaft und bedacht“, so beschrieb Zembsch die Arbeitsweise Göbels. Zudem attestierte er ihm eine unerschöpfliche Arbeitskraft. Uwe Göbel habe sich die Herzen seiner Schüler und Kollegen vor allem wegen seines bescheidenen, ausgeglichenen Wesens, seiner großen Geduld, seines ausgeprägten Gerechtigkeitssinns und seiner großen Hilfsbereitschaft in allen Bereichen erschlossen. Er habe es in den langen Jahren seiner Lehrtätigkeit verstanden, einen wirklich hervorragenden Unterricht zu halten – geprägt von einem ausgezeichneten Fachwissen und getragen von Begeisterung.

Das alles habe ihm im Laufe seiner Amtszeit Anerkennung und Respekt von allen Seiten eingebracht – Zembsch nannte hier die Kolleginnen und Kollegen, den Sachaufwandsträger, die Stadt und die vorgesetzten Dienststellen. Für seinen neuen Lebensabschnitt galten ihm die besten Wünsche für gute Gesundheit, weiterhin privates Glück sowie anhaltende Freude an der Musik und seinen Hobbys.

Sichtlich bewegt nahm Göbel den Dank der Schulfamilie entgegen, die ihm eine virtuelle „Italienreise“ mit echten kulinarischen und literarischen Genüssen ermöglichte, da der reale Aufenthalt des Jungpensionärs noch auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss.

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