Es war eine vorzügliche, spritzig-unterhaltsame Erlebnisreise: Das Duo Hofmeir/Schmelz verzauberte bei den 39. Wurzer Sommerkonzerten am Sonntagnachmittag im Garten des Historischen Pfarrhofs mit einem Programm, das Musik, Wortwitz und eine liebevolle Reverenz an die Instrumentenwelt zu einer pointierten Bühnenkunst verschmolz, wie der Veranstalter mitteilte. Es war das Abschlusskonzert der diesjährigen Reihe mit insgesamt sechs Konzerten.
Andreas Martin Hofmeir – Tuba und Gedichte auf Starkdeutsch – und Barbara Schmelz am Klavier lieferten eine Vorstellung, die zugleich scharfzüngig und hoch poetisch war. Hofmeirs Humor, getragen von einer blitzsauberen Instrumentaltechnik, verband sich meisterhaft mit Schmelzs beredten, sensiblem Klavierspiel, das jeden lyrischen Moment perfekt akzentuierte. Die beiden Musiker schufen eine Stimmung, die treffsicher, schelmisch und doch zutiefst musikalisch war, heißt es der Mitteilung.
Das Programm „Konzertante Aneignung – eine musikalische Frechheit“ entpuppte sich als wunderbare Mischung aus stilbildenden Meisterwerken, die Hofmeir frech geklaut und mit seinem unverwechselbaren Schmähgedicht-Kern versehen hatte. Die satirisch-brillanten Gedichte aus der „Hundsgemeinen Instrumentenkunde“ trafen den richtigen Ton. Die so entstandene Mischung aus Komik, Klavier- und Tuba-Gesang war nie platt, sondern kunstvoll dialektisch: eine Musiktheater-Performance im besten Sinne.
Das Publikum des ausverkauften Konzertes belohnte dieses kreative Unterfangen mit begeistertem Applaus. Die Zuhörer wurden Zeugen einer besonderen Verschmelzung aus Kabarett, Musiktheater und Tubasoli, die laut Veranstalter Lust auf mehr von dieser rundum originellen Formation mit Andreas Martin Hofmeir und Barbara Schmelz macht.













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