Unter dem Motto „Cello von A bis Z“ präsentierte das Ensemble „2-Cities-Celloquartett“ kürzlich bei den Wurzer Sommerkonzerten ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Programm. Es spielten Cosima Regina Federle, Constantin Heise, Alexander Wollheim und Aaron Woyniewicz-Böer. Cosima Regina Federle wurde für ihr Können unlängst in Armenien mit einem ersten Preis ausgezeichnet, nun konnte sich das Publikum in Wurz von ihrem Talent überzeugen.
Die Ouvertüre aus „Le nozze di Figaro“ (Arrangement von Moore) eröffnete mit eleganter Leichtigkeit und klarer Diktion. Die Fantasie aus Lockes Suite in d-Moll zeigte feine Agogik (Kunst der Veränderung), gefolgt von einer wunderbaren Bach-Auswahl, in der die vier Cellisten intuitive Dialoge und präzise Alignments demonstrierten. Wagners feierliches Stück (Grützmacher-Bearbeitung) und Poppers Elfentanz enthüllten die Bandbreite von dramatischer Tiefe bis hin zu tänzerischer Leichtigkeit. Offenbachs Duo a-Moll sowie Fitzenhagens „Ave Maria“ boten schmelzende Melodien und vokale Nuancen im Instrumentalstil. John Williams’ „Luke and Leia“ und Gardels „Por una cabeza“ brachten modernere, populäre Melodien mit leidenschaftlichem Tango-Charme ins Programm und zeigten das harmonische Feingefühl der Cellisten.
Besonders bemerkenswert war laut Veranstalter die intensitätsreiche Dialogführung der vier Stimmen, die technische Brillanz mit poetischer Klangfarbenvielfalt verband. Die Zugabe rundete den Abend mit ansteckender Spielfreude ab.













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