Eigentlich wollte die Feuerwehr Zangenstein mit ihren 147 Mitgliedern schon vor fünf Jahren feiern. Doch dann kam Corona dazwischen. Zum 130-jährigen Bestehen holte der Verein nun alles nach. Schon beim Frühschoppen am Vatertag herrschte auf dem Festgelände reger Betrieb. „Auch die Ladies-Night mit Ausstellern für Tattoos, Piercings und Kosmetik kam sehr gut an“, freute sich Vorsitzender Wolfgang Graf. Der Freitag begann mit einem Totengedenken und dem Einholen der Patenvereine aus Dürnersdorf, Altendorf und Schwarzhofen. Schirmherr Thomas Hanauer, dessen Unternehmen in Zangenstein seinen Ursprung hat, vollzog den Bieranstich, assistiert vom Ehrenschirmherrn Maximilian Beer. Der Bürgermeister der Marktgemeinde Schwarzhofen, zu der Zangenstein gehört, hatte beim 100-jährigen Jubiläum 1996 die Schirmherrschaft übernommen. Damals war er erst kurz zuvor ins Amt gewählt worden.
Beim bayerischen Abend mit der „Pirker Blechmusi“ am Freitag und bei der Partynacht mit den „Quertreibern“ am Samstag stand das 1700-Mann-Zelt Kopf. Der Veranstalter hatte das Catering und den Bierausschank dem Festwirt Sebastian Mühlbauer übertragen und damit den Mitgliedern und den 30 Aktiven mit ihren Familien die Gelegenheit zum Mitfeiern gegeben. Vorsitzender Wolfgang Graf bedankte sich bei den zahlreichen Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung das Fest in dieser Größenordnung nicht möglich gewesen wäre. Sein Dank galt ferner dem Landwirt Josef Kraus, der seine Felder für die Infrastruktur zur Verfügung gestellt hatte.
Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst im Festzelt und einem Frühschoppen mit den „Seenland Musikanten“. Der Höhepunkt war am Nachmittag der Festzug durch die Dorfstraßen, an dem sich 90 Vereine und fünf Musikkapellen beteiligten. Vorneweg marschierten die zehn Festdamen mit Festmutter Manuela Graf.
















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