25.09.2019 - 09:22 Uhr
Zessau bei TrabitzOberpfalz

Feuerwehren routiniert und motiviert

Brand gelöscht, Opfer gerettet: Wie drei gut synchronisierte Uhrwerke funktionieren die Trabitzer Feuerwehren bei ihrer gemeinsamen Brandschutzwochen-Schauübung auf dem Zessauer Festplatz.

Bei der Schauübung der Trabitzer Wehren proben die Atemschutzgeräteträger die Bergung eines "Ohnmächtigen" aus einem Haus voller Rauch.
von Bernhard PiegsaProfil

Unter Federführung der Feuerwehr Zessau-Weihersberg, deren Adjutant Hubert Farmbauer auch Einsatzleiter war, beeindruckten die „Spritzenmeister“ die zahlreichen Zuschauer mit routinierter Rettungsarbeit. Zu der öffentlichen „Generalprobe“ hatte der Zessauer Kommandant Markus Eichermüller für seine „Truppe“ und die Kameraden aus Burkhardsreuth und Feilersdorf ein anspruchsvolles Szenario vorbereitet: Nicht nur ein Feuer galt es mit allen verfügbaren „Rohren“ zu löschen, sondern in der rauchverquollenen Halle an der Festwiese auch eine ohnmächtige Person zu bergen und per Erster Hilfe zu versorgen. Da waren die Atemschutzgeräteträger gefordert, sich durch die dichten Rauchbombennebelschwaden einen Weg zum „Opfer“ zu bahnen.

Als „oberste Chefin“ der gemeindlichen Löschgruppen zeigte sich Bürgermeisterin Carmen Pepiuk beeindruckt von deren Leistung, die „nicht selbstverständlich ist und nicht von ungefähr kommt“. „Ihr wendet viel Zeit für eure Ausbildung auf, doch ebenso wichtig sind Kameradschaft und Motivation, und so können sich unsere Bürger darauf verlassen, dass ihr Leben, Hab und Gut bei euch in besten Händen ist“, lobte Pepiuk. Es bleibe zu wünschen, dass es den Feuerwehren auch weiterhin nicht an Nachwuchs fehlen werde. Nach der Übung trafen sich Retter und Zuschauer noch zu Kaffee und Kuchen im Zessauer Gemeinschaftshaus.

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