17.02.2020 - 12:36 Uhr
Zogenreuth bei AuerbachOberpfalz

Feuerwehr Zogenreuth blickt auf 2019 zurück

33 Aktive leisten derzeit Dienst. Im vergangenen Jahr rückten sie drei Mal zu Bränden aus.

Den Geehrten gratuliert Dritter Bürgermeister Norbert Gradl (rechts).
von Externer BeitragProfil

Derzeit gehören der Feuerwehr Zogenreuth 60 Personen an, darunter 33 aktive, 17 passive und zehn fördernde Mitglieder. Dies teilte der Vorsitzende Georg Roßbacher bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Strauß in Zogenreuth mit.

Neben ihren eigenen und kirchlichen Veranstaltungen beteiligte sich die Feuerwehr an den Jubiläen des Trachtenvereins Auerbach, der Krieger- und Soldatenkameradschaft Neuzirkendorf und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Gunzendorf sowie an der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Michelfeld. Der besondere Dank des Vorsitzenden galt Günther Grüner, der sich zuverlässig um die steuerrechtlichen Angelegenheiten kümmere.

Kommandant Thomas Striegel kann derzeit auf 33 Aktive zählen. Aus Altersgründen wechselte Georg Roßbacher ab September 2019 ins Lager der Passiven. Zu zwei Unterrichten und sieben Übungen gesellten sich die Vorbereitung auf die Leistungsprüfung und drei Schulungen am Funk. Die Zogenreuther beteiligten sich auch an der Großübung in Auerbach, bei der ein Flugzeugabsturz simuliert wurde.

Die Wehr rückte zu einer technischen Hilfeleistung, drei Sicherheitswachen sowie drei Brandeinsätzen aus. Hier handelte es sich um Flächenbrände in Zogenreuth und in Sommerau sowie einen Brand in ZF Auerbach. In Sommerau und bei ZF musste die Truppe allerdings nicht mehr eingreifen.

Kassiererin Carina Kraus verbuchte einen kleinen Überschuss. "Alles in bester Ordnung", meldeten Christoph Roßbacher und Ludwig Schmidt als Ergebnis ihrer Prüfung.

Es folgte die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft durch Georg Roßbacher. Urkunden und Auerbach-Gutscheine erhielten für 60 Jahre Zugehörigkeit Xaver Strauß, für 55 Jahre Helmut Brunhuber und Josef Lederer sowie für 40 Jahre Gerhard Kraus. Thomas Striegel übernahm die Ehrung der Aktiven. Zehn Jahre Dienst hat Tobias Striegel geleistet, 20 Jahre Christoph Roßbacher, 30 Jahre Günter Strauß und Thomas Kohl sowie 40 Jahre Ludwig Schmidt. Allen wurde das Jahresabzeichen überreicht. Ludwig Schmidt bekam das Ehrenkreuz bereits 2019 von Landrat Richard Reisinger ausgehändigt. Für die bestandene Leistungsprüfung gingen Abzeichen an Stefanie Striegel (Silber), Carina Kraus, Sarah Kraus, Miriam Wiesent (Gold/Blau), Markus Neukam (Gold/Grün), Thorsten Deiml und Christoph Roßbacher (Gold/Rot).

Dritter Bürgermeister Norbert Gradl dankte für die Einsatzbereitschaft. "Es ist der Stadt Auerbach ein Anliegen, für die Ausstattung ihrer Wehr aufzukommen", betonte er. Zogenreuth bekomme zwar noch kein neues Feuerwehrauto, aber zumindest werde heuer der Dorfplatz gestaltet. Für Ludwig Schmidt, der zum Dienstjubiläum einen Freiplatz in Bayerisch Gmain erhalten hat, überreichte er einen Gutschein für die Übernachtungskosten für dessen Frau Manuela.

Kreisbrandinspektor Hans Sperber wertete den Flächenbrand in Zogenreuth als Beweis, "wie schnell es geht und wie wichtig hier die ortskundige Wehr ist". Im Hinblick auf die Schäden durch das Sturmtief Sabine teilte er mit, dass in solchen Fällen die Leitstelle durch vier Feuerwehrgerätehäuser im Landkreis unterstützt wird. Auch bei der Feuerwehr Auerbach wurde eine Einsatzleitung eingerichtet.

Unter Wünsche und Anträge wurde angeregt, einen kurzfristigen Tagesausflug zu unternehmen. Ludwig Rupprecht erklärte sich als Reiseplaner bereit. Thomas Striegel informierte, dass das Funkgerät nach einer Reparatur wieder im Fahrzeug eingebaut worden ist.

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