17.05.2018 - 17:40 Uhr
OberviechtachOberpfalz

CSU-Ortsverband berichtet über Stadtratsarbeit Impulse für gute Entwicklung

Bei der Jahreshauptversammlung hat der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes vor allem die Stadtratsarbeit im Fokus. Er sieht die Fraktion als "Hallo-Wach-Kaffee". Auch wenn die Umsetzung der Ideen manchmal dauere.

von Christof FröhlichProfil

Wie CSU-Ortsvorsitzender Tobias Ehrenfried bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Zur Post" herausstellte, habe die Stadtratsfraktion Fragen wie nach dem Entgegenwirken der demografischen Entwicklung, der Fortentwicklung von Wirtschaft und Gewerbe, der Schaffung adäquaten und bezahlbaren Wohnraums für alle Altersschichten und der Verbesserung des Versorgungs- und Freizeitangebotes immer wieder in den Fokus gestellt. Doch die Mehrheitsfraktion im Stadtrat habe diese meist später als eigenen Antrag aufs Tablett gebracht. Deshalb, so Ehrenfried, sehe sich die CSU im Stadtrat auch irgendwie als "Hallo-Wach-Kaffee", denn durch die Beharrlichkeit sei ja nun doch schon einiges erreicht worden.

Sitzungstermin verlegen

Der CSU-Ortsvorsitzende warf die Frage auf, wie es in Oberviechtach ohne die CSU in Bereichen wie Digitalisierung und Mobilfunk, bei WLAN-Hotspots, oder dem Dialog zwischen Stadt und Wirtschaft aussehen würde. Auch für die Aufwertung der Spielplätze und die Sanierung des Kinderbereiches im Freibad habe die CSU "Denkanstöße" geliefert. In seinem Rechenschaftsbericht listete Ehrenfried die zahlreich besuchten und selbst organisierten Veranstaltungen auf, die deutlich machten, dass die CSU sich über die ganze Wahlperiode hinweg der Sorgen und Nöte der Bürger annehme. Mit 114 Mitgliedern, davon vier Neumitglieder im Vorjahr, sei der Ortsverband gut aufgestellt, wobei die Junge Union mit Philipp Troppmann an der Spitze, die Frauenunion mit Lydia Eckert und die Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft mit Barbara Ruhland die Stützen des Ortsverbandes seien. Als "unverständlich" sei es zu bewerten, dass die Mehrheitsfraktion nicht bereit ist, die Sitzungstermine des Stadtrats so zu legen, dass der Landtagsabgeordnete Alexander Flierl daran teilnehmen könne. Flierl werde erst wieder bei überregionalen Forderungen ans Land Bayern gebeten, sich für seine Heimatregion einzusetzen, wobei er dieser Anregungen gar nicht bedürfe.

Philipp Troppmann legte für die Junge Union einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor. Auch MdL Alexander Flierl umriss in kurzen Zügen sein Arbeitsfeld im vergangenen Jahr und bat, ihn und die CSU-Listenkandidaten Christina Bauer und Manfred Wendl, die sich noch näher vorstellten, bei der Landtagswahl zu unterstützen. Bis dahin gelte es die Bürger davon zu überzeugen, dass das Land Bayern nicht nur im gesamten Bundesgebiet vorne liegt, sondern bei der CSU in besten Händen ist.

Delegierte gewählt

Mit der Ehrung langjähriger Mitglieder für 15 bis 45 Jahre Treue zur CSU (siehe Kasten) und der Wahl der Delegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung schloss der Abend. Delegierte: Alexander Flierl, Tobias Ehrenfried, Barbara Ruhland, Josef Kraus, Günter Gilch, Philipp Troppmann, Peter Prizer, Josef Herdegen. Ersatzdelegierte: Hildegard Hanauer, Erwin Schreiber, Michael Fersch, Hubert Roth, Christian Schneider, Martin Hösl, Johannes Kiefmann, Lydia Eckert.

Ehrungen

10 Jahre Mitgliedschaft: Christian Ried, Dr. Alexander Ried, Gertrud Waldherr, Christian Schneider, Mihahel Ruhland, Hubert Roth, Barbara Ruhland, 15 Jahre: Günther Piehler. 20 Jahre: Herrmann Deyerl, Karl Bauer, Alexander Wutz, Josef Suckart (jun.), Josef Kraus, Peter Roßmann, Erwin Schreiber, 25 Jahre: MdL Alexander Flierl. 30 Jahre: Georg Schmidt, Michael Baumer (jun.), Marina Flierl, Jürgen Schimanski, 35 Jahre: Manfred Scheck. 45 Jahre: Peter Kraus. (frd)

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