Ob der großen Anzahl der Gäste begrüßte ein sichtlich gut gelaunter Bataillonskommandeur Christoph Huber die zahlreichen Gäste zum leider schon viel zu seltenen gewordenen "Maitanz". Dieses Tanzvergnügen schenkte das Panzergrenadierbataillon 122 nach zwei Jahren Abstinenz in diesem Jahr wieder einmal sowohl seinen Soldaten, aber auch vielen Gästen und Freunden des Bataillons aus dem zivilen Bereich.
Lederhose statt Uniform
Auch Oberstleutnant Christoph Huber, hatte "zur Feier des Tanzabends" die Uniform mit der "Krachledernen" vertauscht und Gattin Alexandra und viele andere Damen sind im feschen Dirndl zum Maitanz gekommen, wozu mit der Formation "Route 1 2 3 4" aus Furth im Wald ein Quartett aufspielte, das anfänglich mit anwesenden "Nichtbayern" wegen des urbayerischen Slangs sogar ein wenig "Sprachschwierigkeiten". Deshalb wurden ihre Songs schnell auf "houchdeitsch" umgestellt.
Mit Wiener Walzer
Bei der besonderen Begrüßung einiger Ehrengäste, unter ihnen Dritter Bürgermeister Peter Forster und Oberst Jochen Schneider dankte Bataillonskommandeur Christoph Huber vor allem den fleißigen Helfern von der Unteroffiziersheimgesellschaft, die den Ball mustergültig und mit viel Gefühl für Detail vorbereitet und damit neben der Band einen großen Beitrag zum Ballvergnügen geleistet haben.
Wie sich das bei einem besonderen gesellschaftlichen Ereignis gehört, eröffneten Christoph Huber und Gattin Alexandra mit einem Wiener Walzer den Maitanz und schnell war die Tanzfläche gut gefüllt. Der Namen der Band, "Route 1 2 3 4" wie der Bandleader im besten "Further Bayerisch" erklärte, habe sich einfach daraus ergeben, dass die Band sich fast tagtäglich auf der Straße (Route) befinde und in der frühen Nachmittagszeit, genau um 12.34 Uhr, gegründet worden sei.
Dann aber heizte die Band den Gästen mächtig ein, bis die Mädels der "Tanzgruppe Narhalla Rieden" in feschen Dirndln ihre Tanzbeine schwangen und immer wieder zu Sonderbeifall animierten. Auch zu späterer Stunde begeisterten die jungen Damen mit ihrem extra für diesen Ball einstudierten Showtanz "Summer Feeling", für den sie neben viel Beifall auch Blumensträußchen mit heimnehmen konnten.
Zünftig aufgespielt
Dann aber legte die Band zu Boarischen, Zwiefachen und flotten Drehern erst so richtig los und forderte die Tanzkunst der Gäste mit einem "Sechs-Löffel-Dreher" bis aufs Äußerste. Die nahmen das ganz mit Humor und guter Laune und waren sich einige "Mir genga lang no niat houam" und dass es toll wäre, wenn im kommenden Jahr ein weiteres Mai-Tanzvergnügen" folgen könnte.



















































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