28.11.2017 - 20:00 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Gemeinderat Pullenreuth berät über Brückensanierung Probleme an der Brücke

Der marode Zustand der Fichtelnaabbrücke macht dem Gemeinderat in Pullenreuth Sorgen. Verschiedene Lösungen sind möglich, der Rat entscheidet sich für die preiswerteste Variante. Die Feuerwehren reichen ihren Bedarf für 2018 ein. Es wird eine Sammelbestellung geben.

von Autor TWGProfil

Die Sanierung der Brücke über die Fichtelnaab im Ortsteil Kronau, beschäftigte ebenfalls die Gemeinderäte in Pullenreuth. Hierzu wurde ihnen der Brückenhauptprüfbericht 2017 vom Büro K+ U aus Wunsiedel vorgelegt. Dieser zeigte den schlechten Zustand der Brücke, welche 2006 gebaut wurde. Hans Wopperer von der UWG hatte sich erkundigt, dass diese Maßnahme damals Kosten in Höhe von circa 120 000 Euro verursacht hatte und es damals hieß, diese Brücke sei die beste Bauweise und garantiere eine 30-jährige Nutzungsdauer.

Nun befinde sie sich nach nur zehn Jahren in einem untragbaren Zustand. Den Räten wurden verschiedene Vorgehensweisen zur Sanierung der Brücke vorgeschlagen. Diese reichten von der Brückenunterhaltung mit Kosten von 4500 Euro, über eine Überbauerneuerung mit Ausgaben von 65 000 Euro bis hin zur Erneuerung mit Stahlbetonüberbau, welche aber 180 000 Euro kosten würde. Aufgrund der Verkehrssicherungspflicht der Kommunen ist ein geordneter Unterhalt der Brückenbauwerke unumgänglich. Für Brückensanierungen sind im Haushalt 2017 auf Haushaltsstelle "Straßenunterhalt" anteilige Mittel von circa 30 000 Euro vorgesehen.

Das Gremium diskutierte die einzelnen Möglichkeiten, man müsse sich überlegen, wie man vorgeht. Ein Problem stellen auch die großen Bäume in der Nähe der Brücke dar. Diese würden durch eine Dauerbeschattung viel Schaden anrichten. "Wieviele Leute nutzen diese Brücke?", lautete eine zentrale Frage in der Diskussion. Auch die Gäste des dort ansässigen Wirtshauses müssen sicher über das Bauwerk gelangen können.

Einstimmig entschlossen sich die Räte für die erste Variante, den Brückenunterhalt, mit reinen Baukosten in Höhe von 4500 Euro. Die Ausführung dieser Maßnahme muss umgehend, also noch in diesem Jahr aufgrund der Gewährleistung Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit erfolgen. Von der Verwaltung werden drei Angebote eingeholt, der Bürgermeister wird ermächtigt, den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Die weiteren Sanierungs- und Erneuerungsvorschläge des Büro K+U aus Wunsiedel sollen zu gegebener Zeit bei den nächsten Prüfungsintervallen neu bewertet werden.

Bei der Sitzungsvorlage legte Bürgermeister Hubert Kraus seinen Gemeinderäten noch die Stellungsnahme der Rechtsaufsichtsbehörde des Landratsamtes Tirschenreuth zur Information vor, hinsichtlich der rechtsaufsichtlichen Würdigung des ersten Nachtragshaushaltes 2017. Auch die Bedarfsmeldungen 2018 der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde wurden zur Vorabinformation zur späteren Haushaltsberatung dem Gremium überreicht. Hierzu wurde angeregt, eine Sammelbestellung für alle gemeindlichen Feuerwehren zu veranlassen, da dies Kostenersparnisse mit sich bringe.

Alexander Hecht lud ein, am ersten "Musizieren am Christbaum" teilzunehmen, welches am 1. Dezember 2017, am Radlertreff in Pullenreuth stattfinden soll. Hier würden die Steinwaldmusikanten und die Gesangvereine musikalisch unterhalten. Dazu werden Punsch und warme Würste angeboten. Bürgermeister Kraus fand, dass dies eine schöne Tradition werden könnte, da auch in diesem Jahr leider wieder kein Weihnachtsmarkt stattfinden werde.

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