Continental-Standort in Roding
Mindestens 250 Arbeitsplätze werden abgebaut

Wirtschaft
Roding
01.03.2018
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Wie berichtet, verlagert der Autozulieferer Continental Teile der Produktion des Standorts Roding (Kreis Cham) ins Ausland. Deshalb werden vor Ort mindestens 250 Arbeitsplätze abgebaut. Mit aktuell 800 Mitarbeitern, die Hochdruckpumpen herstellen, ist der Continental-Standort einer der größten Arbeitgeber der Region. Der Standort kämpfe im internationalen Vergleich um Wettbewerbsfähigkeit, lautete ein Grund für die Verlagerung und den Stellenabbau. Ein Neugeschäft lasse sich in Roding "aufgrund nicht wettbewerbsfähiger Kostenstrukturen nur sehr schwer ansiedeln", lautete ein weiterer.

Um das Hochdruckpumpen-Geschäft aber wirtschaftlich tragbar auszuführen und möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, sei eine strukturelle Veränderung des Standortes notwendig. Ein Teil der Benzin- und Dieselhochdruckpumpen-Fertigung werde schrittweise nach Tschechien, China und Thailand verlagert. Das wird in diesem Jahr beginnen und soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. In diesem Zusammenhang will Continental auch die Arbeitsplätze schrittweise reduzieren. Rund 120 feste Arbeitsplätze sind betroffen. Hinzu kommen rund 80 bis 120 Leiharbeiter sowie etwa 50 befristet beschäftigte Mitarbeiter.
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