21.01.2018 - 16:34 Uhr
SchwandorfOberpfalz

CSU-Empfang mit Sozialministerin Emilia Müller Für Kultur des Miteinanders

"Ehrenamtliche bringen viel Zeit und Geld auf für ihre Mitmenschen". Sozialministerin Emilia Müller sagte den Vertretern der Vereine und Verbände dafür ein Dankeschön. Beim CSU-Empfang am Freitag im ZMS-Gebäude machte das Mitglied der bayerischen Staatsregierung deutlich: "Die Demokratie braucht unser aller Engagement".

Vertreter der Vereine und Verbände der Stadt waren am Freitag Gäste des CSU-Ortsverbandes Schwandorf.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Emilia Müller ermunterte die Zuhörer zur Pflege "einer Kultur des Miteinanders". Sie bedankte sich für die Mithilfe bei der Betreuung der Flüchtlinge und stellte dabei fest: "Die Integration wird uns nicht gelingen, wenn wir Zuwanderung nicht begrenzen".

"Am Puls der Zeit bleiben"

In der Globalisierung, Digitalisierung und der Demografie sieht die Staatsministerin die Herausforderungen der Zukunft. Beherrschende Themen seien ferner die Rente, die Gesundheit, die Pflege und bezahlbarer Wohnraum. Emilia Müller machte deutlich: "Wir nehmen die Sorgen der Menschen ernst". Die CSU werde glaubwürdig bleiben, wenn es um die Begrenzung der Zuwanderung und Fragen der inneren Sicherheit gehe. Auch der Bildung messe die Partei höchste Priorität bei. "Damit die jungen Leute am Puls der Zeit bleiben". Die Sozialministerin tritt für "eine wertkonservative Politik und die traditionelle Familie mit Kindern" ein. Das Betreuungsgeld bezeichnet sie als "Erfolgsmodell". Emilia Müller sprach sich für eine Erhöhung des Kindergeldes und der Kinderfreibeträge und die Beibehaltung des Ehegattensplittings aus. Eine Einheitsversicherung lehnte die CSU-Politikerin ab. Dagegen seien Nachbesserungen bei der Rente erforderlich.

Bündelung und Lärmschutz

Ortsvorsitzende Martina Engelhardt-Kopf begrüßte 250 Vertreter von Vereinen, Verbänden und Hilfsorganisationen und würdigte das "Ehrenamt in all seinen Facetten". Sie bekräftige die Forderungen der CSU auf Bundesebene und betonte: "Bayern braucht eine laute Stimme in Berlin". Bei den Stromtrassen und dem Ausbau der Bahnstrecken bezieht die dritte Bürgermeisterin klare Position: "Erdverkabelung und Bündelung und keine Elektrifizierung ohne Lärmschutz".

Es war bereits der zehnte Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes. Seit Anfang an mit dabei ist der Obermeister der Kaminkehrer-Innung, Peter Wilhelm. Er wünschte den Gästen "Zufriedenheit in einer Gesellschaft, in der wir uns wohl fühlen können". Wilhelm kündigte im Mai den Landesverbandstag der Innung im Mai in Schwandorf an. Der Ministerin überreichte er einen Zehn-Jahres-Rauchmelder. Auch von Konditormeister Hans Brunner bekam Emilia Müller ein Geschenk.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von einer Bläsergruppe der Volkshochschule umrahmt . Die Schülerfirma der Kreuzbergschule unter der Leitung von Claudia Schwarz sorgte anschließend für die Bewirtung der zahlreichen Gäste.

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