20.03.2018 - 17:56 Uhr
Schwandorf

Die nächste Niederlage Schwandorfer Basketballer verlieren auch gegen Cham

Die Niederlagenserie reißt nicht ab. Die Schwandorfer TSV-Basketballer finden derzeit einfach nicht in die Spur zurück.

Flügelspieler Vaidas Butkus gehört zu den besten Distanzschützen des TSV - gegen Cham hatte er aber auch kein glückliches Händchen. Bild: par
von Autor PARProfil

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben in der Bayernliga die nächste Niederlage kassiert. Im Oberpfalzderby gegen den ASV Cham verlor die Mannschaft von Spielertrainer aufgrund einer miserablen Trefferquote aus der Distanz mit 57:72. In der Tabelle ist der TSV damit auf den sechsten Platz abgerutscht und hat erstmals in dieser Saison eine negative Bilanz (9:10).

Für die Partie gegen Cham musste TSV-Coach Fischer erneut auf mehrere Stammkräfte verzichten: Stefan Dokic, Stefan Münch, Johannes Pflamminger und Tobias Ruhland. Vor allem das Fehlen von Dokic und Pflamminger, die zu den besten Distanzschützen des TSV zählen, sollte sich im Spiel gegen Cham bemerkbar machen.

Beide auf Augenhöhe

Zu Beginn der Partie starteten beide Seiten auf Augenhöhe: Schwandorf agierte viel unter den gegnerischen Körben und markierte dort seine Punkte während Cham immer mal wieder auch einen "Dreier" aus der Distanz traf. Nach dem ersten Viertel stand es demnach folgerichtig ausgeglichen (17:17). Im zweiten Spielabschnitt waren dann die Schwandorfer Hausherren und gingen mit einer 36:31-Führung in die Pause. Und auch nach dem Seitenwechsel spielte der TSV weiter engagiert und treffsicher, wodurch der Vorsprung auf 45:38 leicht ausgebaut wurde. Doch alle Zähler kamen weiterhin aus Aktionen in der Zone und die Gäste aus Cham stellten sich darauf immer besser ein.

Die ASV-Spieler machten unter den Körben die Räume in der Folge total dicht und gaben den TSV-Spieler völlig freie Würfe aus der Distanz. Doch die Versuche wollten einfach nicht durch den Ring und so starteten die Chamer die Aufholjagd.

Bis zum Ende des dritten Viertel wurde die Partie wieder ausgeglichen (49:49). Die Schwandorfer Spieler gaben nochmal alles und führten knapp vier Minuten vor dem Ende nochmal mit 57:53. Aber durch die aggressive Chamer Verteidigung in der Zone ging bis zum Schluss kein Ball mehr rein. Zwei "Dreier" von Gabriel Wiedemann sorgten für die 59:57-Gästeführung und letztlich beendete Cham die Partie mit einem 19:0-Lauf.

"Wir haben heute einfach kein glückliches Händchen bei unseren Distanzwürfen gehabt", zeigte sich TSV-Coach Fischer nach der Partie enttäuscht. "Cham hat konsequent unter dem Korb alles zu gemacht. Dafür hätten wir sie einfach mit 'Dreiern' bestrafen müssen. Wenn die aber nicht ihr Ziel treffen, wird es einfach schwierig."

Irgendwann ohne Energie

Und auch Flügelspieler Sebastian Erdelt sah genau dort das große Problem: "Unser Teamwork war gut, aber wir haben einfach überhaupt nichts getroffen. Das hab' ich auch noch nie erlebt und dann geht dir einfach irgendwann die Energie aus."

Für die Schwandorfer bleiben in der Bayernliga jetzt noch drei Partien, in denen sie nochmal alles zeigen und den einen oder anderen Sieg einfahren können. Die Spiele sind gegen drei der letzten vier Teams aus der Tabelle. Der Start ist kommenden Samstag gegen das Schlusslicht Gersthofen.

TSV-Punkte: Alwin Prainer (18 Punkte), Felix Müller (10), Christopher Bias (9), Stefan Beer (8), Sebastian Fischer (5), Andreas Schindwolf (4), Vaidas Butkus (2), Sebastian Erdelt (1.

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