Ab 15. Juni in der Breite Straße
Emma-Laden zieht in Innenstadt

Cornelia Horsch, Andreas Betzlbacher, OB Andreas Feller, Elke Reinhart und Klaudia Segmüller (von links) werben für den Einkauf im neuen Second-Hand-Laden "Emma" in der Breite Straße. Bild: Hirsch
Vermischtes
Schwandorf
14.05.2018
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Das teuerste Kleidungsstück kostet bei „Emma“ acht Euro. Bedürftige bekommen es sogar für die Hälfte. Am 15. Juni öffnet der Second-Hand-Laden in der Breite Straße 6 in Schwandorf.

Er wird gefördert von der Initiative "Integration SAD", hinter der die Horsch-Stiftung sowie die Service-Clubs Rotary, Lions und Round-Table stehen. Der Kleiderladen für Flüchtlinge und sozial bedürftige Menschen war drei Jahre lang in einer städtischen Wohnung in Dachelhofen untergebracht. "Dort ist es zu eng geworden", erzählt Klaudia Segmüller. Sie gehört zu den ehrenamtlichen Helferinnen, die sich um die Flüchtlinge kümmern und ihnen günstig Kleidung, Schuhe und Spielsachen besorgen.
Jetzt steigt Emma-Gründerin und Integrationsbeauftragte Elke Reinhart mit ein und hilft beim Umzug in die Innenstadt. Der neue Laden in der Breite Straße bietet Kleidung für Damen, Herren, Kinder und Babys, Gardinen, Vorhänge, Handtücher, Bettwäsche, Gürtel, Taschen, Accessoires und Spielsachen an. Dabei handelt es sich um Spenden von Privatleuten und Geschäften .

Der Emma-Laden nimmt aber nicht alles. "Die Sachen müssen gewaschen, sauber und in einwandfreiem Zustand sein", gibt Klaudia Segmüller zu verstehen. Die Ware kann am Montag von 10 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr angeliefert werden. Das sind auch gleichzeitig die Öffnungszeiten für den Verkauf. Zwischen zwei und acht Euro liegen die Preise je Teil. Wer einen SAD-Pass besitzt, Hartz-IV-Empfänger ist, Grundsicherung im Alter oder Hilfe zum Lebensunterhalt bezieht, sich in einer vorübergehenden finanziellen Notlage befindet oder Asyl beantragt hat, zahlt nur die Hälfte. Bei "Emma" kann aber grundsätzlich jeder einkaufen.

Oberbürgermeister Andreas Feller stattete dem neuen Laden, der gerade eingerichtet wird, einen ersten Besuch ab und freute sich, "dass in einen Leerstand der Breite Straße wieder Leben einkehrt". Cornelia Horsch von der Horsch-Stiftung und Andreas Betzlbacher von "Round Table" wollen ihren Beitrag zum Gelingen leisten. Das Haus gehört der Familie von Round-Table-Präsident Axel Jakobitz, die den Laden günstig vermietet hat.
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