26.08.2026 - 23:43 Uhr

Nach 15 Jahren: Fenerbahçe für Champions League qualifiziert

Die letzten vier Startplätze in der Champions League sind vergeben - und ein Team mit viel Tradition meldet sich zurück in der Königsklasse.

Nach dem Schlusspfiff der Partie Olympique Lyon gegen Fenerbahçe Istanbul kam es zu Rangeleien. Bild: Olivier Chassignole/AFP/dpa
Nach dem Schlusspfiff der Partie Olympique Lyon gegen Fenerbahçe Istanbul kam es zu Rangeleien.

Fenerbahçe Istanbul steht erstmals seit 15 Jahren wieder in der Champions League und hat sich eines der vier letzten Tickets für die Ligaphase der Königsklasse gesichert. Nach dem 1:1 im Hinspiel holten die Türken bei Olympique Lyon ein 2:1. Am Donnerstag bei der Auslosung in Monaco (18.00 Uhr) ebenfalls dabei sind auch Viking Stavanger aus Norwegen, AEK Athen aus Griechenland und Slovan Bratislava aus der Slowakei. Die 32 anderen Teilnehmer, darunter aus Deutschland der FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und der VfB Stuttgart, standen schon zuvor fest. 

Istanbul und Lyon hatten sich in einem intensiven Hinspiel 1:1 getrennt, in Frankreich brachte ein Doppelschlag die Gäste auf den richtigen Weg. Vedat Muriqi und Archie Brown trafen in der 24. und 28. Minute für Fenerbahçe, der Anschlusstreffer durch Malik Fofana (61.) war zu wenig für Olympique. Bitte für Lyon: Gleich zweimal wurde danach das vermeintliche 2:2 vom VAR einkassiert. Nach Schlusspfiff kam es zwischen Spielern beider Mannschaften zu Rangeleien.

Ex-Frankfurter bringt Athen in die Spur

Stavanger setzte sich in seinen Playoffs gegen Dinamo Zagreb durch. Auf das 2:2 im Hinspiel folgte vor den eigenen Fans nach 0:1-Rückstand ein 3:1-Sieg. Athen kam nach dem 0:0 im Hinspiel durch ein Tor von Ex-Eintracht-Frankfurt-Profi Luka Jovic zur Führung und gewann das Rückspiel gegen Lewski Sofia am Ende deutlich 4:0. Am längsten zittern mussten die Fans von Slovan Bratislava. Nach dem 1:1 im Hinspiel gegen NK Celje ging es in die Verlängerung, das entscheidende Tor zum 2:1 erzielte schließlich Cristian Martinez in der 109. Minute. Celje beendete die Partie nach einer Roten Karte kurz vor Schluss in Unterzahl.

© dpa-infocom, dpa:260826-930-587636/1

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