03.07.2026 - 18:29 Uhr

Ägyptens Teamdirektor gerät mit Sicherheitsdienst aneinander

Kurioser Vorfall im Hotel der ägyptischen Nationalmannschaft: Teamdirektor Ibrahim Hassan mischt sich ein, als ein Kind kein Foto mit Spielern machen darf. Es kommt zu Gerangel mit Sicherheitskräften.

Teile der ägyptischen WM-Delegation gerieten mit Sicherheitspersonal aneinander. (Archivfoto) Bild: Abbie Parr/AP/dpa
Teile der ägyptischen WM-Delegation gerieten mit Sicherheitspersonal aneinander. (Archivfoto)

Und plötzlich schubste sich Ägyptens Teamdirektor Ibrahim Hassan mit Sicherheitskräften: Im Teamhotel der ägyptischen Mannschaft ist es vor dem WM-Sechzehntelfinale gegen Australien zu einem kuriosen Zwischenfall gekommen. Videos in sozialen Medien zeigten Rangeleien und hitzige Wortwechsel zwischen Sicherheitskräften und Mitgliedern der ägyptischen WM-Delegation. Mittendrin: Ibrahim Hassan, Zwillingsbruder von Trainer Hossam Hassan.

Wie Medien berichteten, hinderte ein Security-Mitarbeiter nach Angaben des ägyptischen Fußballverbandes ein Kind daran, ein Foto mit den Spielern zu machen. Ibrahim Hassan sei daraufhin eingeschritten, um das Kind zu schützen. Dabei sei es zu einer kurzen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gekommen. Ägyptische Fans hatten sich vor dem Hotel versammelt, um die Spieler zu begrüßen und Fotos sowie Autogramme zu bekommen.

Polizei und ägyptischer Verband bestätigten Vorfall

Die Polizei von Dallas bestätigte den Einsatz. Man sei am Donnerstag gegen Mittag auf Bitten des Sicherheitsdienstes des Hotels gerufen worden, nachdem eine Person ohne Veranstaltungsakkreditierung versucht habe, Zutritt zu erhalten. Die Situation sei noch vor Ort geklärt worden und inzwischen erledigt, hieß es. Auch der ägyptische Fußballverband erklärte Berichten zufolge, es habe sich nur um einen kurzen Zwischenfall gehandelt, der schnell geklärt worden sei.

Ägypten trifft heute (20.00 Uhr/MESZ) im Sechzehntelfinale der Fußball-WM auf Australien.

© dpa-infocom, dpa:260703-930-330719/1

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.