Der Äthiopier Yomif Kejelcha hat sich in Buenos Aires den Halbmarathon-Weltrekord zurückgeholt. Der 29-Jährige lief in der argentinischen Hauptstadt eine Zeit von 56:51 Minuten und blieb damit unter der bisherigen Bestmarke von Ugandas Jacob Kiplimo, der im März in Lissabon 57:20 Minuten lief und Kejelcha als Weltrekordhalter abgelöst hatte. Beide Zeiten stehen noch zur Anerkennung aus.
Kejelcha und Kiplimo liefern sich schon seit Jahren ein Duell um die Bestzeit über die 21,0975 Kilometer. 2024 lief Kejelcha in Valencia 57:30 Minuten Weltrekord und war damit eine Sekunde schneller als Kiplimos damalige Bestmarke.
Kiplimos Rekordzeit von Barcelona nicht anerkannt
Im vergangenen Jahr erreichte Kiplimo dann in Barcelona sogar eine Zeit von 56:42 Minuten. Weil die Bedingungen aber nicht vollständig den Regularien des Leichtathletik-Weltverbands entsprachen, wurde die Zeit nicht als Weltrekord anerkannt.
Kiplimo und Kejelcha zählen auch zu den drei schnellsten Marathon-Läufern der Geschichte. Beim epischen Weltrekord-Lauf des Kenianers Sabastian Sawe im April in London landete Kejelcha auf dem zweiten Platz. Kiplimo wurde Dritter.
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