13.02.2019 - 14:45 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabSport

Dominik Schraml ist bei der GT4 European Serie am Start

Das Auto ist ein anderes, der Partner ist auch neu. Aber die Ziele bleiben gleich. Dominik Schraml möchte in der neuen Saison in der GT4 European Serie vorne mitfahren.

Dominik Schraml (links) geht mit seinem neuen Partner Jan Rehnig in der GT4 European Serie in dieser Saison auf Punktejagd.
von Armin Eger Kontakt Profil

Die vorige Saison begann erfolgversprechend. Dominik Schraml - für Schwede Motorsport unterwegs - hatte mit Rudolf Schulte einen engagierten Partner in der GT4 European Serie. Dort fahren in der Pro-AM-Serie ein Amateur und ein Profi um Sieg und Punkte. "Wir hatten zunächst ein super Auto und Möglichkeiten, auf das Podest zu fahren. Schafften das aber nur in Spa", sagt der 31-jährige gebürtige Wiesauer, der jetzt in Altenstadt/WN zu Hause ist.

Dann machte der Porsche Schwierigkeiten. Immer öfter gab es Probleme. Und vor dem Saisonfinale auf dem Nürburgring stieg Schulte aus. Die Enttäuschung bei Schraml war riesig, die Saison gelaufen. "Aber es geht weiter", verrät der 31-Jährige. "Mit einem neuen Partner und einem neuen Auto."

Der zweite Pilot im Cockpit ist in dieser Saison der 23-jährige Jan Rehnig aus Frankfurt. "Er hat bei mir mehrere Fahrtrainings im European Speed Club gemacht", sagt Schraml. "Er hat mich dann kontaktiert. Er wollte mehr." Mit einem Porsche, Neupreis an die 400 00 Euro, geht es jetzt mit 560 PS auf Punktejagd, Topspeed 265 Stundenkilometer.

"Wir mussten einiges umbauen und ein spezieller Sitz musste angefertigt werden", sagt Schraml und gibt die Erklärung gleich noch dazu. "Ich bin nur 1,69 Meter, Jan aber 2,13 Meter groß." Also musste ein spezieller Sitz entworfen werden, der die Fahrerwechsel während der Rennen einfacher macht.

560 PS, 265 Stundenkilometer Topspeed. Mit diesem Mercedes geht Dominik Schraml auf Punktejagd.

Die ersten Tests mit dem Rennwagen in Spanien begeisterten das Duo. "Ein Hammerteil", so Schraml. Für ihn ist Mercedes das beste Auto in der GT4-Serie. "Wir haben gegenüber dem Serienmodell das Fahrzeug noch schneller gemacht. Wir haben einfach Top-Mechaniker."

Und auch für den Studenten Jan Rehnig hat Schraml nur lobende Worte. "Es ist der beste Amateur, den ich je getroffen habe", schwärmt der Oberpfälzer. "Er ist schnell und hat was drauf, obwohl er keine Rennerfahrung hat. Er ist im Training zeitlich nicht weit weg von mir gewesen. Wir verstehen uns super. Das Gesamtpaket passt einfach."

Eingeschrieben sind in der GT4 European Serie 46 Fahrzeuge. Los geht es am 13./14. April in Monza. Weitere Stationen sind Brands Hatch, die Kurse in Paul Ricard in Frankreich, im italienischen Misano, im belgischen Zandvoort und das Finale ist vom 30. August bis 1. September auf dem Nürburgring geplant. "Da wollen wir auf dem Podium stehen", sagt Schraml optimistisch. "Mit meinem neuen Partner und dem neuen Auto haben wir eine Megachance."

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