08.04.2019 - 13:55 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabSport

Riglasreuth der strahlende Sieger

Der SV Altenstadt/WN hat im Kampf um die Vizemeisterschaft in der A-Klasse West eine große Chance vertan. Das Duell der Namensvettern entscheidet der SV Riglasreuth für sich. Trotzdem bleibt das Rennen um den Relegationsplatz spannend.

Im Verfolgerduell der A-Klasse West gab der SV Altenstadt/WN seine vorzügliche Ausgangslage aus der Hand: Die Nordgauer-Truppe verlor gegen den Konkurrenten SV Riglasreuth mit 0:2 und ist nur noch Dritter. In dieser Szene rettet der Riglasreuther Keeper Lukas Kuhbandner zusammen mit seinem Mitspieler Philip Schenkl (gelbes Trikot) gegen den Altenstädter Ugur Köse.
von Sebastian SchellProfil

Die Altenstädter gingen mit guten Vorsätzen und großen Erwartungen in das Duell Zweiter gegen Dritter. Aber statt den Vorsprung auf den SV Riglasreuth auszubauen, ist die Truppe um Trainer Michael Nordgauer urplötzlich ins Hintertreffen geraten. Nach der 0:2-Heimniederlage liegen die Altenstädter mit weiterhin 44 Punkten nunmehr einen Zähler hinter dem neuen Tabellenzweiten Riglasreuth (45), der im vergangenen Jahr aus der Kreisklasse West abgestiegen war.

Die Riglasreuther machten ihre Ansprüche auf den Wiederaufstieg am Samstag überaus deutlich. „Es war unser siebter Sieg in Folge. Ich bin froh, dass wir gut aus dem Winter gekommen sind. Die Vorbereitung war optimal, unter anderem mit einem Trainingslager in Tschechien", freute sich Trainer Rainer Wegmann über den wichtigen Dreier. "Der Aufstieg ist für meine junge Mannschaft kein Muss, aber jetzt wollen wir uns dieses Highlight Relegationsspiel schon holen.“ Wegmann war vor allem mit der Einstellung seiner Truppe hochzufrieden. Denn auch beim direkten Konkurrenten um Rang zwei traten seine Schützlinge kampfstark auf und entführten verdient die Punkte. Im ersten Durchgang vollendeten Maximilian Wolf (28.) und Torjäger Markus Hecht mit seinem 17. Saisontor (41.) zwei schnelle Spielzüge zum 2:0-Pausenstand, was bereits das Endergebnis bedeutete.

„Riglasreuth war heute besser und effektiver als wir, weswegen es eine verdiente Niederlage war", gab SVA-Coach Michael Nordgauer zu. "Wir hatten uns bereits in der Vorwoche beim knappen Sieg in Neustadt schwergetan. Man merkt einfach, dass unsere Vorbereitung durchwachsen war.“ Da seine Offensive auch im zweiten Durchgang kaum Torchancen produzieren konnte, blieb es beim 2:0 für die Gäste, die in der Endphase der Saison die besseren Karten für Rang zwei in der Hand halten. Denn auch der direkte Vergleich, der bei Punktgleichheit entscheidet, spricht nach dem 2:2 im Hinspiel für Riglasreuth. Zudem hat der SVR das leichtere Restprogramm.

Die Flinte ins Korn werfen will der SV Altenstadt/WN aber noch nicht. „Klar wollen wir noch Zweiter werden, deswegen war auch ein Heimsieg unser Ziel. Wir sind jetzt Jäger statt Gejagter und werden sehen, ob uns diese Rolle besser liegt", meinte Nordgauer. "Aufgeben werden wir sicher nicht, der 2.Platz ist immer noch im Visier."

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