18.10.2019 - 20:28 Uhr
AmbergSport

Absteiger-Duell beim SV Inter Amberg

In der vergangenen Saison haben beide noch in der Bezirksliga gespielt, jetzt treffen sie am letzten Tag der Hinrunde der Kreisliga Süd aufeinander: Der SV Inter Bergsteig Amberg und der SSV Paulsdorf.

Kollektiver Torjubel bei den Spielern des TSV Königstein: Torjäger Udo Hagerer (Zweiter von links) hat mal wieder getroffen. Vor ihm und seiner Torgefährlichkeit geht so manchem beim SV Freudenberg die Düse. Bild: Ziegler
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

In Schlicht steigt das nächste Spitzenspiel, wenn der Tabellenführer den hartnäckigsten Verfolger aus Neukirchen erwartet. Beim SV Freudenberg steigt am Samstag die Sportlerkirwa - und am Sonntag das Spiel gegen den TSV Königstein. Da stellt sich die Frage: Wie fit sind die Mannen von Trainer Gebhard Hauer nach einer ausgiebigen Feier?

TuS Rosenberg - SV Schmidmühlen Sa. 15 Uhr

(kok) Die Gäste belegen einen starken dritten Platz. Mit einem Auswärtssieg hat man sogar die Möglichkeit auf den Relegationsplatz vorzurücken. Mit 27 Toren hat Schmidmühlen den zweitbesten Sturm der Liga, wobei die Offensivreihe mit Graf, Roidl und Spieß besonders hervorzuheben sind. Nach zwei überzeugenden Siegen in Folge verloren die Rosenberger am vergangenen Wochenende klar und in der Höhe auch verdient. Vor allem die Art und Weise kann dem Trainer nicht gefallen haben. Die seit Wochen angespannte Personalsituation verbessert sich durch einige Rückkehrer ein wenig, wodurch sich Trainer Helmut Jurek mehr Möglichkeiten bei der Anfangsformation bieten werden. Mit einem Dreier könnte man sich im Abstiegskampf Luft verschaffen und den Anschluss an das Mittelfeld wahren. Ohne eine Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft ist dieses Vorhaben aber nicht zu realisieren.

SV Inter Amberg - SSV Paulsdorf Sa. 16 Uhr

(ibs) Die Hausherren - verheißungsvoll in die Saison gestartet - holten aus den letzten fünf Partien magere vier Punkte. Zuletzt verlor man in Schmidmühlen 1:2. Der eine oder andere Spieler sucht derzeit seine Form. Ähnlich sieht die Bilanz der Gäste-Truppe um Sebastian Binner aus. Zuletzt ließen die Paulsdorfer aber aufhorchen, gewannen sie doch am vergangenen Spieltag 2:0 gegen die SG Ursulapoppenricht/Gebenbach. Damit trennen die beiden Absteiger aus der Bezirksliga nur noch drei Punkte. Paulsdorf wird bestrebt sein, diese minimale Lücke in der Tabelle zu schließen. Auch die Inter-Jungs wollen den hinteren Rängen so schnell wie möglich den Rücken zudrehen. Dazu muss die Leistung allerdings deutlich gesteigert werden. Trainer Kipry, der durch die Rückkehr von Fabian Geitner und Damian Gembka auf einen breiteren Kader zurückgreifen kann, wird eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen schicken. Auch wenn man nicht mit einer hochklassigen Begegnung rechnen sollte, so wird das Derby gegen den SSV Paulsdorf wie in der Vergangenheit kampfbetont werden. Anpfiff ist um 16 Uhr auf der Pater-Karl-Küting-Sportanlage.

SV Freudenberg - TSV Königstein So. 15 Uhr

(koa) Freudenberg könnte mit einem Heimsieg eine überdurchschnittlich gute Vorrunde abschließen. Dazu benötigt es aber eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Auftritt vergangene Woche beim Tabellenschlusslicht in Sorghof. Dort bestimmte man die ersten 15 bis 20 Minuten fast nach Belieben und hätte eigentlich bereits den Sack zu machen müssen, dies verpasste man und somit musste man sich mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Gegen Königstein erwartet die Hauer-Truppe eine mehr als reizvolle Aufgabe, steht in den Reihen der Gäste unter anderem der Top-Torjäger der Liga Udo Hagerer im Aufgebot. Dieser verpasste bisher eine Partie der laufenden Saison, diese war auch das einzige Spiel, in dem der TSV Königstein ohne eigenen Treffer blieb. Für die Freudenberger Hintermannschaft gilt es ihn keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Dass der SV in der Lage ist, jedem Gegner der Liga Probleme zu bereiten wurde bereits mehrmals bewiesen, dies gelingt aber nur wenn jeder der Akteure an seine Leistungsgrenze geht und die Marschroute des Trainer komplett umsetzt. Bereits am Samstag, 19. Oktober, um 14 Uhr erwartet die SG Kemnath/Freudenberg II den Tabellenführer der Kreisklasse Schwandorf Nord, SG Pertolzhofen/Niedermurach. Im Anschluss der Partie spielen um 16 Uhr die Alten Herren Kemnath/Freudenberg gegen den SC Germania Amberg. Danach findet im Sportheim die traditionelle Sportheimkirwa statt.

SG Ursulapoppenricht - 1. FC Rieden So. 15 Uhr

(jvo) Nach zuletzt vier Siegen in Folge setzte es für die SG am Wochenende mal wieder eine Niederlage beim Gastspiel in Paulsdorf. Da man dort über die gesamten 90 Minuten nicht zu überzeugen wusste, gilt es nun im Heimspiel gegen den 1. FC aus Rieden wieder in die Spur zu finden, den nötigen Biss zu zeigen und mindestens einen Punkt gegen den auf Platz vier liegenden Gast zu Hause zu behalten. Bei dieser ambitionierten Aufgabe muss Cheftrainer Erdal Izmire unter anderem auf Manuel Hammer verzichten, der noch eine Sperre absitzt. Des Weiteren fehlen Tim Wiesnet und Philipp Hummel verletzungsbedingt, so dass Marco Hoffmann wieder in den Kader der Spielgemeinschaft rücken wird. Mannschaft und Trainer brennen darauf, die Leistung vom vergangenen Sonntag vergessen zu machen.

DJK Utzenhofen - ASV Haselmühl So. 15 Uhr

(aun) Utzenhofen kam in Rieden zu einem Unentschieden (1:1). Haselmühl verlor gegen den Tabellenführer 1. FC Schlicht in den letzten sechs Spielminuten noch 0:3. Beim ASV Haselmühl gibt man jungen Spielern aus dem eigenen Verein die Chance, in der Kreisliga Fuß zu fassen, was nicht immer glückt. Nur neun Punkte aus zwölf Spielen bedeuten einen Abstiegsplatz. Den Lauterachtalern geht es ähnlich, man wollte im oberen Tabellendrittel mitspielen und befindet sich aktuell im Mittelfeld. In der Vorsaison gewann Utzenhofen das Heimspiel mit 3:2, in Haselmühl verlor die DJK mit 1:2. Die DJK-Mannschaft um Spielertrainer Matthias Rascher muss sich mehr auf ihre spielerischen und kämpferischen Fähigkeiten konzentrieren. Von Beginn an ein volles Tempo gehen und vor allem auf ihren Torjäger Matthias Schmidt schauen, dann dürfte ein Dreier möglich sein (13.15 Uhr SG DJK Utzenhofen II/DJK Ursensollen II - ASV Haselmühl III).

SV 08 Auerbach - SV Sorghof So. 15 Uhr

(sht) Noch befinden sich die Auerbacher im Verfolgerfeld für Platz zwei. Damit dies auch so bleibt, muss gegen das Schlusslicht Sorghof ein Heimsieg gelingen. Zuletzt machte sich das Fehlen der halben Stammformation zumindest in der Anfangsphase deutlich bemerkbar und man konnte gegen Neukirchen zunächst nur reagieren. Trotz einer deutlichen Steigerung im Laufe der Partie musste man am Ende mit einer Niederlage die Heimreise antreten. Gegen Sorghof wird auf 08er-Seite wieder eine geänderte Elf auflaufen. Zu den ohnehin schon vielen Ausfällen wird sich auch Bastian Lindner gesellen. Dafür wird aber Tim Schmiedl wieder in die Mannschaft zurückkehren. Die Gäste als Bezirksliga-Absteiger haben bisher den sportlichen Niedergang noch nicht stoppen können. Das Schlusslicht hat bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und auf fremden Plätzen noch ohne jegliche Punktausbeute. Den einzigen Sieg verbuchten die Sorghofer gegen den Mitabsteiger Paulsdorf. Zuletzt gelang ihnen eine Remis gegen Freudenberg - das sollte den Auerbachern Warnung genug sein.

1. FC Schlicht - 1. FC Neukirchen So. 15.15 Uhr

(ct) Schon wieder heißt es am Sonntag am Rennweg "Spitzenreiter gegen Tabellenzweiten", wenn der FCS den 1.FC aus Neukirchen empfängt. Die Gäste sind als Aufsteiger wohl so etwas wie die Überraschung der Saison, denn sie haben sich mit beständig guten Leistungen in der Sitzengruppe festgesetzt und sich inzwischen zum hartnäckigsten Verfolger des Tabellenführers entwickelt. Eine stabile Abwehr und ein gefährlicher Sturm, angeführt von Maximilian Witzel, einem der Top-Torjäger der Liga, waren bisher die Garanten für den sehr positiven Saisonverlauf. Kontinuierlich positive Ergebnisse lieferte in den vergangenen Wochen aber auch die Heimelf, wenn man zuletzt die Siege auch erst in den Schlussminuten sicherstellen konnte, und hat sich damit einen ansehnlichen Vorsprung in der Tabelle erarbeitet. Um diesen zu bewahren oder gar auszubauen, gilt es aber auch in den anstehenden Begegnungen die Konzentration hoch zu halten und auch weiterhin zwar abgeklärt, aber auch mit dem nötigen Einsatz zur Sache zu gehen, um nicht zum Abschluss der Vorrunde noch einmal eine unliebsame Überraschung zu erleben (Anstoß 15.15 Uhr).

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.