09.09.2019 - 14:00 Uhr
AmbergSport

Amberger Kartfahrer auf Goldkurs im Pylonen-Parcours

Die Kart-Elite gibt bei der deutschen Amateur-Kart-Slalom-Meisterschaft auf dem Amberger Dultplatz Gas. Für die NAC-Fahrer ist es ein erfolgreiches "Finale dahoam".

Michael Eidenschink vom NAC Amberg holte sich den deutschen Amateur-Kart-Titel in seiner Klasse.
von Autor GFRProfil

Da habt ihr dahoam kräftig abgeräumt", kommentierte NAVC-Sportpräsident Josef Limmer die Titelgewinne von Manuel Scherer und Michael Eidenschink bei der deutschen Amateur-Kart-Slalom-Meisterschaft. Voll des Lobes war Limmer auch über Organisation und Ablauf des Finales, das habe der NAC Amberg auf dem Dultplatz perfekt hinbekommen. Er könne sich auch nicht daran erinnern, wann die letzte "Deutsche" ausgefahren wurde, ohne dass hinterher gemeckert wurde.

Der Slalom-Parcours auf dem Amberger Dultplatz wurde teils eng, teils flott aufgebaut, war damit fahrerisch anspruchsvoll. Wer hier gewonnen hat, der könne stolz auf seine Leistung sein, auch die, die sich überhaupt für dieses Finale qualifiziert haben, so der NAVC-Sportpräsident. Anja Gebhard, die Vorsitzende des NAC Amberg, gratulierte bei der Siegerehrung allen neuen Deutschen Meistern, betonte aber, dass auch der zweite oder dritte Platz eine hervorragende Leistung der jungen Kart-Fahrer sei.

Das Finale der deutschen Amateur-Kart-Slalom-Meisterschaft wurde in drei Durchgängen ausgefahren, deren Ergebnisse zusammengerechnet wurden, wobei auch die in den Landesverbandsmeisterschaften erworbenen Punkte berücksichtigt wurden. Für die "kleinen Klassen" war ein gut 500 Meter langer Parcours mit Pylonen und Reifen abgesteckt, die "großen Klassen" fuhren den Kurs zweimal, kamen damit auf gut 1000 Meter. Jeder Teilnehmer hatte eine Trainingsrunde, um sich auf den Parcours einzufahren, dann zwei Wertungsläufe, von denen der bessere zählte. Nachdem am Samstag alle Kart-Junioren "durch" waren, wurde der Slalom-Kurs geringfügig umgestellt, alle Teilnehmer fuhren den zweiten Wertungslauf. Am Sonntag wiederholte sich das ganze Prozedere beim dritten Wertungslauf.

In der Klasse 16 wurde Manuel Scherer im ersten Durchgang Dritter, gewann aber die beiden weiteren Läufe und mit 56,63 Punkten auch die "Deutsche". Sein schärfster Konkurrent Carl Assmann (AC Gunzenhausen) brachte es auf 52,80 Punkte. In der Klasse 17 "vergeigte" Matthias Scherer vom NAC Amberg den ersten Lauf komplett, aber im zweiten wurde er Zweiter und im dritten schließlich Erster, war damit "Vize" in der Meisterschaft. In der Klasse 18b hatte Michael Eidenschink starke Gegner, die ihm die Meisterschaft streitig machen wollten, was auch teilweise gelang. So musste der NAC-Pilot den ersten Wertungslauf an Daniel Ott (MSF Piegendorf) abtreten, wurde Zweiter. Eidenschink gewann den zweiten Lauf, im dritten wurde er zwar wieder nur Zweiter, gewann aber mit 60,78 Punkten die "Deutsche" vor Marcel Schwarz (MSC Pechhofen/57 Punkte).

Mal eng, mal schnell ging es auf dem Amberger Dultplatz auf der mit Kunststoffhütchen und Autoreifen abgesteckten Strecke. Auf dem Bild Matthias Scherer vom NAC Amberg bei der Zieldurchfahrt.
Manuel Scherer.
Ergebnisse:

Klasse 16: 1. Manuel Scherer (NAC Amberg), 2. Carl Assmann (AC Gunzenhausen), 3. Hannes Schiffner (MSC Mamming).

Klasse 17: 1. Julian Wimmer (MSF Piegendorf), 2. Matthias Scherer (NAC Amberg), 3. Sofia Assmann (AC Gunzenhausen).

Klasse 18: 1. Luca Gentile (AC Gunzenhausen), 2. Hannes Lindörfer, 3. Eric Koller (AC Gunzenhausen).

Klasse 18b: 1. Ernest Kinikeev (MSC Mamming), 2. Noal Zeilinger (ASVC Wieseth), 3. Rafael Gassner (MSC Mamming).

Klasse 19 b: 1. Michael Eidenschink (NAC Amberg), 2. Marcel Schwarz (MSC Bechhofen), 3. Daniel Ottl (MSF Piegendorf).

Klasse 22:1. Marcel Zynda, 2. Justin Zynda (beide MSF Tiefenbach).

Michael Eidenschink.
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