14.07.2018 - 15:24 Uhr
AmbergSport

Corinna Schwab ist Weltmeisterin

Am Freitag sprintet die Leichtathletin des TV Amberg mit Top-Zeiten in die Finals über 200 Meter und mit der 4x100m-Staffel bei der U20-WM in Finnland. Am Samstag überrascht das deutsche Quartett und holt die Goldmedaille in 43,82 Sekunden.

Weltmeisterin: Gold für Corinna Schwab in der 4x100-Staffel.

Hauchdünn war die Entscheidung über die 4x100 Meter. Corinna Schwab übernahm als zweite Läuferin von Victoria Dönicke den Stab. Sohpia Jungk und Denise Uphoff machten den deutschen Triumph perfekt. Als Zweite überquerte die Schlussläuferin Irlands in 43,90 die Linie, gefolgt von der vierten Läuferin Großbritanniens (44,05). Überglücklich lagen sich die vier deutschen Athletinnen nach dem Sieg in den Armen.

Hauchdünn war die Entscheidung über die 4x100 Meter. Corinna Schwab übernahm als zweite Läuferin von Victoria Dönicke den Stab. Sohpia Jungk und Denise Uphoff machten den deutschen Triumph perfekt. Als Zweite überquerte die Schlussläuferin Irlands in 43,90 die Linie, gefolgt von der vierten Läuferin Großbritanniens (44,05). Überglücklich lagen sich die vier deutschen Athletinnen nach dem Sieg in den Armen.
Weniger gut lief es für Schwab im 200-Meter-Finale der U20-Weltmeisterschaft von Tampere vertreten. Nur zwei Tausendstel Sekunden trennten Sophia Junk und Corinna Schwab auf den Plätzen sechs und sieben. Vorweg stürmte die erst 16-jährige Jamaikanerin Briana Williams.
Mit fünf Bahnen zwischen sich, aber auf selber Höhe überquerten Sophia Junk (LG Rhein-Wied) und Corinna Schwab (TV Amberg) am Samstag im 200-Meter-Finale die Ziellinie. Seite an Seite standen sie im Zielauslauf und starrten auf die große Leinwand, die lange ihr Ergebnis nicht ausspucken wollte. Nach einer Weile wurde der Grund ersichtlich: Erst die Tausendstel-Auswertung entschied über die Platzierung der beiden DLV-Athletinnen, die nach 23,55 Sekunden ins Ziel gekommen waren. Sophia Junk hatte ganz knapp die Nase vorn.
Platz sieben der Welt? „Das war nicht so gut“, zeigte sich Corinna Schwab ein wenig enttäuscht über ihr Rennen, obwohl sie zum dritten Mal innerhalb von rund 24 Stunden ihre alte Bestzeit unterboten und ihren neuen Hausrekord aus dem Vorlauf eingestellt hatte. „Der Start war ganz gut, aber ich bin wieder nicht so gut von der Kurve auf die Gerade gekommen." Zu diesem Zeitpunkt hatte die Führende Briana Williams (Jamaika) schon einen großen Vorsprung. Mit neuem Meisterschaftsrekord von 22,50 Sekunden holte sich die 16-Jährige nach Gold über 100 Meter in Tampere den zweiten Titel.

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