13.02.2020 - 17:23 Uhr
AmbergSport

Druck auf den ERSC Amberg wächst

Bis zum vergangenen Wochenende bestimmte ein Quartett die Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga. Daraus ist nun ein Sechskampf geworden - weil die vorderen Teams patzten. Auch der ERSC Amberg. Jetzt beginnt eine extrem spannende Phase.

Der ERSC Amberg (in Schwarz Daniel Troglauer) gewann im Heimspiel mit 3:1 gegen den EV Moosburg.
von Autor PAProfil

Die Wild Lions müssen am Freitag, 14. Februar, auf die Reise gehen, zu einem der Gegner, die den Sprung in die Play-Off-Ränge noch realisieren wollen. Der EV Moosburg, als Tabellenfünfter, ist bis auf sechs Zähler an Amberg herangekommen und würde mit einem Sieg den Druck auf den ERSC spürbar erhöhen - und dies wiederum wollen die Löwen vermeiden.

Das Spiel um 19.30 Uhr in der Clariant-Arena bekommt deshalb für beide Teams einen vorentscheidenden Charakter. Der EVM unter Coach Bernie Engelbrecht entpuppte sich zuletzt als eine Art Wundertüte. Gegen Ulm (1:9) und Kempten (3:8) setzte es vor eigenem Publikum heftige Prügel, andererseits gelang es, Spitzenreiter Buchloe die erste Niederlage (6:5) beizubringen.

Der wichtigste Mann im Spiel der Drei-Rosen-Städter ist Miloslav Horava, praktisch Spielgestalter und Torjäger in Personalunion. Den Tschechen völlig aus dem Spiel zu nehmen, erscheint nicht möglich. Das haben auch die bisherigen drei Duelle in dieser Saison gezeigt, die der ERSC aber trotzdem gewonnen hat (5:3, 6:4, 3:1): "Das war jedes Mal eine ganz enge Kiste", erinnert sich Dan Heilman an die Begegnungen. Dem Löwen-Coach ist klar, "dass man sich nicht viele Fehler erlauben darf".

Deshalb muss man auch Horavas Nebenleuten - Abstreiter, Indra oder Hanöffner - erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die aktuelle Situation für den ERSC könnte durchaus entspannter sein, würde die Chancenverwertung etwas ergiebiger ausfallen. Lediglich Schlusslicht Bad Aibling hat eine geringere Trefferquote als Amberg.

Dafür ist die zweitbeste Defensive ein positiver Aspekt aus Löwensicht: Da hat sich Moosburg mehr als doppelt so viel eingefangen. Personell wird es im ERSC-Kader wieder Veränderungen geben. So fehlt mit Felix Köbele wegen einer Spieldauerstrafe aus dem Haßfurt-Match der aktuelle Topscorer. Aus der Reihe der Langzeitverletzten kehrt Verteidiger Benjamin Frank ins Team zurück.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Andreas Hampl, während Bernhard Keil wegen bestehender Rückenprobleme weiterhin raus ist.

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