02.11.2018 - 16:33 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an ... Alex Steinhof (SVL Traßlberg II)

Der 27-Jährige stürmt für die Reserve des SVL Traßlberg und würde gerne die Rückennummer 33 tragen. Warum es die 11 geworden ist, und warum er manchmal ein aufgewärmtes Essen bekommt, verrät er in unserer Rubrik.

Alex Steinhof.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der gelernte Industriekaufmann spielt seit sechs Jahren beim SVL, fast durchgängig in der A-Klasse. Bis auf eine Handvoll Spiele in der ersten Mannschaft. Er arbeitet seit fünfeinhalb Jahren bei einer großen Metzgerei im Büro.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Alex Steinhof: ... seit ich vier bin, Woche für Woche mein Hobby. Mein einziges. Wir spielen ja im Amateuerbereich in den untersten Ligen, da sollte man das nicht zu ernst nehmen.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Alex Steinhof: Ich kann kein Schach. Dadurch, dass ich mit vier Jahren schon mit Fußball angefangen habe, wäre es auch schwer gewesen, mit vier schon Schach zu können.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Alex Steinhof: Ich hätte kein Problem damit, aber ich bevorzuge schwarze. Die neuen Modelle sind mir zu leuchtend, das ist eher ein neongelb.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Alex Steinhof: Ein spezielles gibt es da nicht. In dieser Saison gab es ein Spiel, ein Derby gegen den SV Michaelpoppenricht. Wir waren die bessere Mannschaft, und dann kriegt man in der 88. Minute das 1:0 und verliert das Spiel. Und besonders geärgert habe ich mich, weil ich zweimal die Latte getroffen habe.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Alex Steinhof: Gar keines. In unserer Mannschaft wüsste ich auch keinen, der eines hat.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 11. Warum?

Wir haben einen neuen Trikotsatz bekommen, und wir durften uns die Nummer aussuchen. Aber der Betreuer hat an mich hingeredet, dass ich die 11 nehme. Ich wollte damals eigentlich die 33. Die hatte Mario Gomez beim FC Bayern München.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein SV Michaelpoppenricht mir bieten, damit ich wechseln würde …

Alex Steinhof: Ich hätte kein Problem, zu Poppenricht wechseln. Ich bin ja Mitglied bei der Kirwagemeinschaft Poppenricht, deswegen kenne ich da oben alle. Aber mir gefällt es beim SVL Traßlberg, ich habe hier meine Freunde beim Verein.

ONETZ: 8. Warum sind Sie kein Schiedsrichter?

Alex Steinhof: Weil ich lieber Fußball spiele anstatt zu pfeifen. Das würde sich mit den Spielen überschneiden. Ich habe noch nie vorgehabt, dass ich den Schirischein mache. Ich werde ihn auch nicht machen.

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Alex Steinhof: Etwas Warmes zum Essen ist eher unwahrscheinlich, lieber ein bisschen Frühstücken, das reicht. Hinterher gibt es das Aufgewärmte vom Mittag. Was die Mama oder der Papa gekocht hat.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Alex Steinhof: Was am Wochenende los war, welcher Spieler kurzfristig abgesagt hat. Das ist des öfteren bei uns der Fall. Am meisten ärgert sich da der Trainer darüber. Oder welchen Spieler man von der anderen Mannschaft kennt.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Alex Steinhof: Ich habe damals beim FC Amberg in der zweiten Mannschaft gespielt. 2009 ist die zweite wieder gegründet worden. In der zweiten Saison, in der A-Klasse, war das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Wir waren Erster und haben gegen den TSV Theuern gespielt. Das Spiel ging 12:1 für uns aus, ich habe ein Tor geschossen. An sowas, an so einen hohen Sieg erinnert man sich gerne.

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