15.08.2019 - 19:54 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an Andreas Ebenhöch (SV Köfering)

In unserer Reihe verrät der Ex-Stürmer, weshalb sein Spitzname "Judas" ist, und warum er nie als Erster das Spielfeld betreten darf.

Fast von Anfang an, aber seit mittlerweile stolzen 20 Jahren hält Andreas Ebenhöch seinem SV Hubertus Köfering die Treue - da sind schon etliche Spiele zusammengekommen.
von Autor WFOProfil

Mit sechs Jahren begann Andreas Ebenhöch beim ESV Amberg seine Fußballerlaufbahn. Nach einem halben Jahr lösten die Eisenbahner ihre Jugendabteilung auf und der kleine Andreas wechselte wie viele andere damals zum SV Köfering. Dort spielt er seit mittlerweile zwei Jahrzehnten und mutierte vom Stürmer im Jugendbereich

zum Außenverteidiger bei den Herren.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Andreas Ebenhöch : Das absolut Beste, was man als Ausgleich machen kann - und man verbringt Zeit mit Freunden.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Andreas Ebenhöch : Fußball ist der absolut geilste Sport, ich hatte nie einen anderen Gedanken.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Andreas Ebenhöch : Dass wir in den letzten beiden Jahren jeweils im Toto-Pokal-Finale verloren haben und natürlich auch, dass wir zweimal knapp den Aufstieg verpasst haben.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Andreas Ebenhöch : Ich reibe mich mit Chinaöl ein, um die Atemwege frei zu bekommen. Und ich gehe als Vorletzter oder am besten als Letzter auf das Feld: Weil ich noch nie Kapitän gewesen bin und ich denke, entweder als Erster oder als Letzter.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 8. Warum?

Andreas Ebenhöch : Das ist die Zahl der Unendlichkeit, und ich möchte gerne unendlich lang Fußball spielen.

ONETZ: 6. Das müsste der Nachbarverein ASV Haselmühl bieten, damit ich wechseln würde ….

Andreas Ebenhöch : Die brauchen gar nicht anzurufen, denn mein Herz schlägt für Köfering.

ONETZ: 7. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Andreas Ebenhöch : "Judas" wegen meines Verhältnisses zu Gegenspielern und zum Schiri. Wenn’s um unseren Strafenkatalog geht, bin ich gerne ein Verräter, damit es Geld in die Kasse spült. Und ab und zu stecke ich dem Schiedsrichter etwas, wenn er etwas nicht gesehen hat.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Andreas Ebenhöch : Über unsere beiden Edelfans, die als Stimmungskanonen unentbehrlich sind und über Musik - Musik passt zu Fußball.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Andreas Ebenhöch : Dass wir nun endlich mal wieder den Gemeindepokal gewonnen haben. Mit einem 1:0 gegen den ASV Haselmühl.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Andreas Ebenhöch : Da ist mittlerweile schon fast alles dabei, ich hab schon mal 25 Euro zahlen müssen, weil ich wegen wiederholtem "Meckern" die Ampelkarte gesehen habe.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Andreas Ebenhöch : Am liebsten nach Großalbershof zu den Albatrossen, auch weil das Weizen dort billig ist (lacht). Am wenigsten gefällt mir die Atmosphäre in Neukirchen.

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