14.09.2018 - 16:28 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an ... Julian Klier (FC Freihung)

Gelbe Fußballschuhe passen zu den Farben seines Vereins - dem hält er die Treue.

Abwehrrecke und Kirwabursche: Julian Klier macht sowohl in der Lederhose als auch im gelb-schwarzen Trikot des FC Freihung eine gute Figur
von Wolfgang LorenzProfil

Seit 27 Jahren spielt Julian Klier Fußball – seit einem Vierteljahrhundert für den gleichen Verein- den FC Freihung. Der 33-jährige Abwehrrecke hat in diesen Jahren einiges erlebt: drei Abstiege und auch drei Aufstiege mit seinem Club, darunter auch die bittersten Stunden vom Durchmarsch von der Kreisklasse bis in die B-Klasse. Doch der FC Freihung ist wieder zurückgekommen…

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Julian Klier: ...ein Ausgleich zur Arbeit. Und ich verbinde Fußball auch mit "frei sein".

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Julian Klier: Das hat sich in meiner Jugend herauskristallisiert. Ich habe mehrere Sportarten wie Tennis, Tischtennis, Basketball oder auch das Schießen ausprobiert, Schach war aber nicht dabei. Der Fußball ist dann meine "wahre Liebe“ geworden.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Julian Klier: Hatte ich auch schon, weil sie zu unseren Vereinsfarben passen, aktuell habe ich aber graue.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Julian Klier: Die bittersten Stunden war unser Abstieg in die B-Klasse.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Julian Klier: Früher habe ich vor dem Spiel noch zwei Zigaretten geraucht. Aber dieses Laster habe ich gottseidank nicht mehr. Eine Angewohnheit ist es, als Letzter unserer Mannschaft auf den Rasen zu gehen. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht will ich dadurch die Mitspieler ein bisschen antreiben.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 10. Warum?

Julian Klier: Die wollte ich in der Jugend schon immer haben. Und seit fünf Jahren habe ich sie endlich (lacht). Die Nummer steht für einen Führungsspieler – und als ältester Spieler der Mannschaft will das natürlich sein.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein DJK Seugast mir bieten, damit ich wechseln würde…

Julian Klier: (lacht) ...da bin ich, glaub ich, unbezahlbar.

ONETZ: 8. Warum sind Sie kein Schiedsrichter?

Julian Klier: Dafür habe ich mich nie interessiert. Ich möchte auch nicht mit den Schiris tauschen, denn das sind die ärmsten...

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Julian Klier: Nein, denn ich esse nichts vor einem Spiel.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Julian Klier: Eigentlich nur Fußball und die Einstellung zum Gegner und wen wir kennen.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Julian Klier: Das Aufstiegsspiel gegen den FSV Gärbershof. Da haben wir in der Relegation im Elfmeterschießen gewonnen und sind in die Kreisklasse aufgestiegen.

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