03.04.2020 - 15:18 Uhr
AmbergSport

Elf Fragen an Oktay Türksever (TSV Kümmersbruck)

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Der 29-jährige Spielertrainer erklärt, welche Fußballregel für ihn Schwachsinn ist, und welcher Elfmeter ihm für immer im Gedächtnis bleiben wird.

Oktay Türksever.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Oktay Türksever hat bereits bei einigen Vereinen gespielt, unter anderem beim SV Inter Bergsteig Amberg, beim SV Raigering in der Bezirksliga und beim FV Vilseck. Aktuell ist der A-Klassist TSV Kümmersbruck seine erste Station als Spielertrainer. Türksever arbeitet – wie sein Vater, seine Mutter und sein Bruder – im Klinikum St. Marien in Amberg.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Oktay Türksever: ... eine sehr große Leidenschaft. Ohne Fußball geht es definitiv nicht mehr.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Oktay Türksever: Als ich ein kleines Kind war, habe ich alle Spiele meines Dads angeschaut, und das hat mich so inspiriert, dass ich genauso sein möchte. Seitdem spiele ich Fußball.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Oktay Türksever: Gelbe Schuhe? Habe ich überhaupt kein Problem damit. Momentan spiele ich mit den gelben "Pumuckl". Von daher alles okay.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Oktay Türksever: Da gibt es etwas. In der Saison 2016/17 habe ich in Raigering gespielt, da sind wir in die Landesliga aufgestiegen. Wäre ich geblieben, hätte ich ein bisschen in der Landesliga schnuppern können.

ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 18. Warum?

Oktay Türksever: Das ist ganz einfach. Die Nummer 18 ist das einzige XL-Trikot gewesen, deswegen habe ich das Trikot bekommen.

ONETZ: 6. Das müsste der SV Inter Bergsteig Amberg mir bieten, damit ich wechseln würde ….

Oktay Türksever: Momentan sicher nicht, weil ich beim TSV Kümmersbruck verlängert habe. Natürlich könnte ich mir vorstellen, meine Karriere beim Bergsteig zu beenden. Es gab mal einen Vorfall, da müsste ich mich bei der Mannschaft entschuldigen. Ob das akzeptabel ist oder nicht akzeptabel ist, werden wir bald sehen.

ONETZ: 7. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen?

Oktay Türksever: Ganz klar das Handspiel. Wenn man in einer natürlichen Bewegung den Ball an die Hand bekommt, sollte man das Spiel laufen lassen. Ansonsten ist es Schwachsinn.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Oktay Türksever: Seitdem ich Verantwortung habe beim TSV Kümmersbruck, fahre ich zu den Spielen immer alleine. Der Grund ist, dass ich mir ein paar Gedanken machen kann wegen des Spiels und der Aufstellung.

ONETZ: 9. An welches Spiel haben Sie keine gute Erinnerung

Oktay Türksever: Da gibt es tatsächlich ein Spiel, das mir nicht aus dem Kopf geht. In der Saison 16/17, Toto-Pokal-Finale gegen SV Inter Bergsteig. Da habe ich in Raigering gespielt. Da kam es zum Elfmeterschießen. Dann bin ich natürlich zum Punkt gegangen, und habe den Elfmeter rechts geschossen. Keeper Christopher Hahn hat das gewusst, und somit sind wir ausgeschieden.

ONETZ: 10. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Oktay Türksever: Ja, ich habe einen. Mein Spitzname ist Ok, ganz simpel. Die Abkürzung von Oktay.

ONETZ: 11. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Oktay Türksever: Da gibt es definitiv ein paar Kommentare, die auf dem Fußballplatz nichts zu suchen haben. Zum Beispiel kenne ich es von mir: Scheiß Kanake. Das sind rassistische Aussagen, die haben auf dem Fußballplatz nichts zu suchen.

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