26.11.2018 - 08:56 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg baut Siegesserie aus

Bei den Wölfen in Vilshofen gelingt den Löwen in der Eishockey-Landesliga der achte Erfolg in Folge, sie müssen dabei allerdings "Überstunden" machen. Matchwinner ist Andreas Hampl.

Die Spieler des ERSC Amberg feiern mit ihren Fans ein erfolgreiches Wochenende. Im Heimspiel am Freitagabend bejubelten die Löwen einen 8:2-Sieg gegen den EC Pfaffenhofen (Bild), am Sonntag gab es beim ESC Vilshofen einen 4:3-Sieg in der Verlängerung.
von Autor PAProfil

Weil die Gastgeber knapp zwei Minuten vor dem Ende in Überzahl die 3:2-Führung der Amberger egalisieren konnten, ging es in die Verlängerung. In der Overtime fälschte dann nach 62 Sekunden Andreas Hampl unhaltbar einen Schlagschuss von Vaclav Benak zum "Sudden Death" und dem 4:3-Sieg für die Löwen ab.

Die Truppe von ERSC-Trainer Dirk Salinger hatte zuvor oft Schwerstarbeit zu verrichten, denn Vilshofen erwies sich als äußerst unangenehmer Gegner, der früh störte und in der Offensive immer gefährlich war. "Es ist nicht einfach für uns. Wir sind natürlich immer die Gejagten", gestand Salinger.

Konterchancen vertan

Mit dem Resultat konnte der ERSC-Coach leben, nicht aber mit der Chancenverwertung. "Wir haben unsere Konter nicht richtig ausgefahren, hatten etliche 2:1-Situationen", erinnerte Salinger an das große Chancenübergewicht seiner Mannschaft. Allerdings hätte es auch ganz anders laufen können, wenn Torhüter Oli Engmann nicht wieder eine starke Leistung abgeliefert hätte, denn Vilshofen hatte auch genügend Möglichkeiten.

Bei Amberg fehlte Topscorer Felix Köbele, bei den Gastgebern Verteidiger Jaroslav Koma. Für den ERSC war es ein Auftakt nach Maß, denn schon nach 67 Sekunden brachte Bernhard Keil die Löwen in Führung, die sich dadurch vielleicht etwas zu sicher fühlten. Die Antwort der Wölfe ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem verdeckten Schuss von Benjamin Franz und einem erfolgreichen Konter über Milan Blaha lagen nach knapp acht Minuten plötzlich die Gastgeber in Front. Amberg danach mit mehr Torschüssen, Vilshofen aber wirkte zielstrebiger.

Zum Mittelabschnitt kamen die Löwen konzentrierter aufs Eis zurück, drückten vehement. Als logische Folge fiel der Ausgleich durch Peter Hendrikson. Es kam nun die beste Zeit des ERSC, aber etliche Großchancen verpufften wirkungslos. Richtig gut machte es dann Lukas Salinger, der einen Angriff über Verteidigerkollege Kevin Schmitt mit einem fulminanten Schlagschuss in den Winkel zur Amberger 3:2-Führung abschloss. Kurz vor Drittelende gab es bei doppelter Überzahl die Gelegenheit zum Ausbau des Vorsprungs, aber die Angriffsaktionen wirkten hier zu umständlich.

Gegentor in Unterzahl

Zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte sich dann das Schlussdrittel. Es blieb unglaublich spannend und große Torchancen wurden nahezu im Minutentakt auf beiden Seiten notiert, wobei besonders der ERSC die von Coach Salinger angesprochenen Kontermöglichkeiten ungenutzt ließ. Eine Strafzeit gegen Amberg nutzte Wölfe-Stürmer Joachim Neupert in der Schlussphase zum Ausgleich. Das glücklichere Ende hatten dann aber nicht unverdient die Löwen für sich, dank Andi Hampls Treffer in der Verlängerung.

ESC Vilshofen – ERSC Amberg 3:4 n.V. (2:1, 0:2, 1:0, 0:1):

Tore: 0:1 (2.) Keil (Vlach, Heilman), 1:1 (5.) Franz (Schwarz), 2:1 (8.) Blaha (Gomow), 2:2 (25.) Hendrikson (Keil, Vlach), 2:3 (31.) Salinger (Schmitt/4-4), 3:3 (58.) Neupert (Franz/5-4), 3:4 (62.) Hampl (Benak, Keil/4-3).

Strafen: Vilshofen 14, Amberg 10 Minuten + 20 (Schönberger).

Zuschauer: 150

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