10.01.2020 - 16:25 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg beim Eishockey-Überlieger

Am Freitag hatte der ERSC mit den Buchloe Pirates einen Top-Gegner zu Gast. Am Sonntag, 12. Januar, dürfen die Löwen zur einzigen Mannschaft, die sich noch stärker in der Vorrunde präsentiert hatte.

Symbolbild
von Autor PAProfil

Bei den Donau Devils in Ulm/Neu-Ulm haben die Amberger in der Bayernliga-Aufstiegsrunde eigentlich nichts zu verlieren. Zum Auswärtsspiel (18 Uhr) haben Coach Dan Heilman und sein Team auf der Fahrt noch genügend Zeit, sich Gedanken über den Gegner zu machen.

Nur eine Niederlage

Der war in der Eishockey-Landesliga Gruppe 2 das absolute Maß aller Dinge. Von 20 Begegnungen verlor das Team von Trainer Robert Linke nur ein einziges, und das am allerletzten Spieltag in Kempten im Penaltyschießen – wobei die Devils nach einem 1:4-Rückstand noch zurückgekommen waren. Schon lange davor sicherte man sich den Vorrunden-Titel, in absolut beeindruckender Manier: Bester Angriff, beste Abwehr der Liga. Die Heimbilanz ist da schon irgendwie erschreckend, denn alle zehn Spiele wurden mit der maximalen Punktzahl gewonnen bei einem Torverhältnis von 70:18.

Insgesamt ist der VfE kaum auszurechnen, denn sämtliche Reihen sind ausgeglichen besetzt, weshalb es auch keine absoluten Topscorer zu nennen gibt. Stürmer Peter Brückner und die beiden Tschechen Petr Ceslick (einst in El Paso/USA) und Dominik Synek (in Carolina/USA) heben sich etwas hervor in einem Team, das in dieser Besetzung größtenteils schon länger zusammenspielt. „Topscorer“ finden sich sogar noch im Abwehrverband. Die Euphorie ist groß in der Donaustadt, wo sogar ein Fernsehsender „Devils.TV“ installiert ist.

In der Außenseiterrolle

Die Devils starteten am Freitag bei den Dingolfing Isar Rats. Das Ergebnis dort ist auch ein „kleiner Wink mit dem Zaunpfahl“ für die Löwen, wie der Gegner wirklich zu taxieren ist, denn über die Spielstärke der beiden Landesliga-Gruppen gibt es schon unterschiedliche Einschätzungen. Einerseits ein Gegner, der einem mit dem gesamten Umfeld schon Respekt einflößen kann, andererseits sind Dan Heilman und seine Wild Lions eher in der Außenseiterrolle, was manchmal auch ganz bequem sein kann.

Der ERSC war ja in der Gruppe 1 die beste Auswärtsmannschaft, trotz der unbedeutenden Abschlussniederlage in Vilshofen mit einer Rumpftruppe. Es hat sich in der Vorrunde gezeigt, dass die Löwen sich gar nicht so unwohl gefühlt haben, wenn sie nicht das Spiel machen mussten. Einen großen Einfluss wird haben, wie für beide Teams die Spiele am Freitag verlaufen sind – sportlich und personell.

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