21.02.2020 - 12:36 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Duell um die Play-off-Plätze

Im letzten Heimspiel der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga erwarten die Löwen den VfE Ulm/Neu-Ulm. Der hat nicht die besten Erinnerungen an den ERSC Amberg. Bei dem ist für einen Stürmer die Saison bereits beendet.

Der Blick geht nach vorne, der ERSC Amberg (im Bild Stefan Huber beim Angriff) hat die Play-off-Spiele um den Aufstieg zur Bayernliga im Visier. Gegner im Heimspiel am Sonntag ist der VfE Ulm/Neu-Ulm.
von Autor PAProfil

Die Donau Devils lieferten eine überragende Landesliga-Vorrunde, wurden überlegen Meister in der Südwest-Gruppe. Bereits am zweiten Spieltag der Qualifikation hatten sie aber den ERSC zu Gast, der ihnen mit 5:2 die erste Heimniederlage beibrachte. Diese werden die Ulmer bei ihrem Gastspiel am Sonntag, 23. Februar, um 18.30 Uhr im Eisstadion am Schanzl sicherlich im Hinterkopf haben.

Die wichtigsten Faktoren waren seinerzeit eine hohe Effektivität der Amberger bei der Chancenverwertung - was man sich gerne öfter wünschen würde - sowie ein überragender Oli Engmann im ERSC-Tor, der die gegnerischen Stürmer schier verzweifeln ließ. Die Donau Devils haben eine Aufbauphase hinter sich, sind in den letzten drei Jahren zu einer homogenen und leistungsstarken Mannschaft gewachsen, natürlich ein Verdienst ihres Trainers Robert Linke. Der sieht die Entwicklung seines Teams als vorderste Aufgabe und den Aufstieg als mögliche, aber nicht zwingende Folge. Die Vorzüge der Devils liegen deshalb auch in der mannschaftlichen Geschlossenheit, wobei natürlich diverse Spieler das Niveau anheben, aber die meisten davon sind aus der Region.

Sturmduo mit Übersee-Erfahrung

Das gilt für die Stürmer Peter Brückner und Michael Simon, aber auch für Verteidiger Sebastian Koberger, die auch schon höherklassig unterwegs waren. Die Kontingentstellen besetzen die beiden tschechischen Stürmer Dominik Synek und Peter Ceslik. Beide haben sich auch schon Erfahrungen in Übersee angeeignet: Synek bei den Carolina Thunderbirds und Ceslik in El Paso. Die Entwicklung bei den Ulmern verdient jedenfalls höchste Anerkennung.

Auch Amberg spielt eine respektable Aufstiegsrunde, abgesehen vom einen oder anderen unnötigen Punktverlust, was aber auch sämtliche Konkurrenten betroffen hat - sonst hätten sich einige Mannschaften schon deutlicher abgesetzt. Der ERSC-Erfolg zuletzt über Dingolfing war wichtig für das Selbstvertrauen. Trainer Dan Heilman hat seine Jungs auf die letzten Gruppenspiele eingeschworen: "Alle wollen den Erfolg. Wir müssen nach Möglichkeit voll punkten."

Vier komplette Reihen

Personell meldet der Sportliche Leiter Chris Spanger annähernd Vollbesetzung: "Abhängig davon, wie das Freitagsspiel in Buchloe verlaufen ist, könnten wir vier komplette Reihen aufbieten." Das gab es in dieser Spielzeit nicht oft. Sicher nicht mehr dabei sein wird Stürmer Bernhard Keil, für den seine anhaltenden Rückenprobleme das Saison-Aus bedeuten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.