12.03.2020 - 18:02 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Ende gut, alles gut?

Zum Thema "Play-off-Runde ohne Aufsteiger" im Eishockey bezieht Sportredakteur Reiner Fröhlich Stellung – was mögliche Entscheidungen des Bayerischen Eissportverbandes betrifft.

Momentan herrscht noch Ratlosigkeit, in welcher Liga der ERSC Amberg in der Saison 2020/21 spielt. Bis Mitte April soll eine Entscheidung fallen.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil
Kommentar

Der Coronavirus hat momentan alle Sportarten infiziert. Der Spielbetrieb ruht bis auf unbestimmte Zeit. Besonders hart hat es Eishockey und den ERSC Amberg erwischt: Kurz vor dem Zieleinlauf und dem jahrelang ersehnten Aufstieg in die Bayernliga der abrupte Stopp - das dritte Spiel der Play-off-Runde wurde abgesagt. Und das in einer Phase, in der die Spannung am größten ist, die Fans - auch ohne Virus - mitfiebern.

Ebenso groß ist jetzt die Ungewissheit bei den vier an der Play-off-Runde beteiligten Vereinen aus Amberg, Buchloe, Kempten und Ulm. Jeder hat Verständnis für die Absage durch den Verband, die Gesundheit geht vor. Die sportliche Seite ist die, die alle brennend interessiert: Gibt es Aufsteiger, wenn ja, wie viele?

Nun hat Eishockey-Obmann Frank Butz schon deutliche Signale ausgesandt: Keiner der vier Vereine solle einen Nachteil durch den Spielestopp erleiden. Und noch eine Aussage des Obmanns: Die Gedanke, dass die Bayernliga sich nächste Saison vergrößern wird, sei nicht abwegig. Da liegt die Vermutung nahe, dass der ERSC Amberg, der ESV Buchloe, der ESC Kempten und der VfE Ulm/Neu-Ulm aufsteigen werden.

Der ERSC Amberg feiert am Samstag, 18. April, sein 70-jähriges Jubiläum. Womöglich kann Mustafa Sugle, der ERSC-Vorsitzende, an diesem Tag den Aufstieg verkünden. Dann würde es heißen: Ende gut, alles gut.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.