22.11.2019 - 15:53 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg fährt dezimiert nach Dingolfing

Ein Sechs-Punkte-Spiel bei den Isar Rats steht am Sonntag an, aber Personalprobleme plagen momentan die Löwen.

Bully zum Spielstart: Der ERSC Amberg tritt am Sonntag bei den Isar Rats an.
von Autor PAProfil

In der Eishockey-Landesliga ist der Kampf um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in vollem Gange. Für die vier freien Plätze liegen aktuell sechs Teams ambitioniert im Rennen, darunter auch der EV Dingolfing und der ERSC Amberg - aber Änderungen sind nahezu jeden Spieltag möglich.

Am Sonntag, 24. November, treffen um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle von Dingolfing die gastgebenden Isar Rats und die Amberger Wild Lions als direkte Tabellennachbarn in einem Sechs-Punkte-Spiel aufeinander.

Rand drei festigen

Der ERSC strebt danach, seinen guten dritten Rang zu festigen, Dingolfing möchte den Anschluss nicht verlieren und hatte am Freitagabend schon das schwere Auswärtsspiel in Pegnitz zu absolvieren. Die Isar Rats sind ein positiver Aspekt im bisherigen Saisonverlauf, können mit ihren Top-Scorern Vladimir Detterer und Oliver Ferstl gehörigen offensiven Druck erzeugen.

Mann mit DEL-Erfahrung

Dazu steht in der Abwehr mit Helmut Kößl ein DEL-erfahrener Routinier. Zuletzt brachten sie auch Tabellenführer Haßfurt in arge Schwierigkeiten, konnten aus dem 4:4 nach zwei Dritteln kein Kapital schlagen und brachten sich im Schlussabschnitt durch Strafen um den möglichen Lohn.

Coach Bill Trew hat ein echtes Spitzenteam geformt, das sich im Hinspiel in Amberg als bislang spielstärkster Gegner für die Löwen präsentierte. Dennoch gewann der ERSC seinerzeit glücklich mit 4:3, trotz zahlreicher Verletzungsausfälle, aber dank einer überragenden Torhüterleistung von Carsten Metz.

Sechs Spieler krank

Personell könnte die Truppe von Dan Heilman diesmal auch wieder in Not kommen, denn in der Mannschaftskabine des ERSC herrscht akute Ansteckungsgefahr: "Am Dienstag haben sich sechs Spieler krankgemeldet", gibt Chris Spanger Alarm. Für Dominik Schopper und den verletzten Andreas Hampl sieht der sportliche Leiter wenig bis kaum Chancen auf einen Einsatz. Beim Rest müsse man abwarten - aber gegen Dingolfing mit einem dezimierten Kader, das hat ja auch im Hinspiel schon funktioniert.

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