07.02.2019 - 13:07 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Jetzt geht's ans "Eingemachte"

Wenn's Entscheidungen nahen, dann stehen wie in der Qualifikationsrunde die berühmten "Sechs-Punkte-Spiele" auf dem Programm. Der ERSC Amberg hat an diesem Wochenende gleich zwei davon.

Die Fans des ERSC Amberg sind gespannt, wie sich ihre Mannschaft schlägt - vor allem in den nächsten beiden Spielen.
von Autor PAProfil

Am Sonntag, 10. Februar, reisen die Wild Lions nach Buchloe, aber zuerst kommen am Freitag, 8. Februar (20 Uhr), die Eispiraten des ESC Dorfen nach Amberg. Die Tabellensituation von den Rängen zwei bis fünf in der Gruppe ist sehr eng, und so ist es für Amberg ein vorentscheidender Doppelspieltag.

Die Mannschaft von Dirk Salinger ist gut drauf, hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen und müsste die Serie fortsetzen, um im Geschäft zu bleiben. Der Unterschied zu Dorfen, das einen Rang vor dem ERSC steht, beträgt aktuell nur ein Pünktchen. Das Hinspiel verlor der ERSC etwas unglücklich mit 3:5 in Dorfen, um einiges verspätet nach einer besonderen Odyssee wegen eines Schneechaos in Niederbayern und deshalb auch mit unzureichender Vorbereitung.

Überragender Akteur bei Dorfen war seinerzeit Center Lucas Miculka, der an allen Treffern seines Teams beteiligt war. Der ist allerdings derzeit verletzungsbedingt außer Gefecht. Dessen Partner Tomas Vrba hat nun die Hauptlast zu tragen, hat mit Michal Horky aus Burgau aber kurzfristig Entlastung bekommen und der wuchtige neue Stürmer passt sich immer besser ins Spiel der Eispiraten. Bei Dorfen geht aber dennoch die Abstiegsangst um, und gerade bei Auswärtsspielen scheint der ESC Probleme zu haben. In Haßfurt gab es ein 3:10, was am "grünen Tisch" bekanntlich wegen Haßfurter Verfehlungen bei den Durchführungsbestimmungen noch in einen 5:0-Erfolg geändert wurde.

Aber auch in Schongau verlor Dorfen zweistellig (4:10). Dabei verletzte sich auch Torhüter Thomas Hingel und wurde durch den 43-jährigen Routinier Klaus Däffinger ordentlich vertreten. In Amberg soll Hingel aber wieder dabei sein.

Weiterhin mit personellen Sorgen hat aber auch der ERSC zu kämpfen. Am vergangenen Wochenende fehlten bereits Bernhard Keil und Daniel Vlach - aber es gab dennoch eine überzeugende Vorstellung gegen Haßfurt.

Mit der Rückkehr von Vlach rechnet Obmann Chris Spanger schon am Freitag, aber bei Keil sind die Prognosen nicht gut. Die Rückenprobleme bereiten dem aktuellen Amberger Top-Torjäger große Probleme und der bezeichnet seine Einsatzmöglichkeiten als "bescheiden".

Beim ERSC sind sich Trainer und Mannschaft der Bedeutung dieser Partie bewusst. Man weiß aus dem Hinspiel, dass die Eispiraten ihre Treffer oftmals aus "einfachen" Aktionen erzielen und deshalb schwer berechenbar sind. Dem Löwen-Team ist durchaus klar, dass es nun ans "Eingemachte" geht.

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