09.01.2020 - 17:18 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Hohe Erwartungen, schwerer Gegner

Für den ERSC beginnen die wichtigsten Wochen der Saison. Am Freitag, 10. Januar, starten die Löwen vor eigenem Publikum in die Aufstiegsrunde zur Bayernliga - und das gleich mit einem wirklichen "Kracher".

Die Fans des ERSC Amberg sind schon heiß auf die Aufstiegsrunde - in diesem Jahr wollen es die Löwen packen und in die Bayernliga aufsteigen.

von Autor PAProfil

Der ESV Buchloe ist um 20 Uhr zu Gast im Stadion am Schanzl. Die "Pirates" kommen als Vize-Meister der Amberger Parallelgruppe. Dort gewann das Team um Trainer Christoph Lerchner 18 von 20 Begegnungen mit einem Torverhältnis von 108:47. Lediglich dem souveränen Spitzenreiter aus Ulm mussten sich die Buchloer zweimal beugen.

Der ERSC muss sich hier auf einen eingespielten und ausgeglichen besetzten Gegner einstellen, wo alle Mannschaftsteile perfekt ineinandergreifen. Diese Vielseitigkeit ist die Stärke und die wurde auch im letzten Saisonspiel in Farchant nochmals dokumentiert: Den 8:1-Sieg ermöglichten sieben verschiedene Torschützen, darunter auch der 36-jährige Torjäger Michal Petrak vom Oberligisten Höchstadt, der seit vergangener Woche ein "Pirat" ist und die zweite Kontingentstelle neben Michal Telesz besetzt.

Bereits in den vergangenen beiden Spielzeiten trafen der ERSC und Buchloe in der letzten Saisonphase aufeinander, mit einer etwas besseren Statistik für die Ostallgäuer. Auffallend war da bereits Alexander Krafczyk, und der ESV-Kapitän sticht auch aktuell aus einer weitgehend ausgeglichenen Scorerliste als Top-Act heraus. Aber die Offensivstärke der Piraten auf Krafczyk und Petrak zu beschränken, wäre deutlich zu wenig: Bei Buchloe treffen nahezu alle Spieler - auch das macht die Piraten zu einem der großen Favoriten.

Für die Wild Lions ist es wichtig, gleich in den richtigen Gang schalten zu können. Die letzten Vorrundenspiele der Heilman-Truppe ließen handwerklich den einen oder anderen Wunsch offen, was aber gewiss auch mit diversen personellen Ausfällen und der frühzeitig feststehenden Qualifikation zu erklären ist. Augenscheinlich hakte es in der Chancenverwertung und die müsste gegen Buchloe für den Erfolgsfall effektiver werden.

Die Mannschaft kennt die Erwartungen im Umfeld und möchte ihren Beitrag leisten. Zum Auftakttraining dieser Woche war der Kader nahezu komplett auf dem Eis, ausgenommen die beiden längeren Ausfälle Markus Hausner und Daniel Krieger. Am ersten Spielwochenende wird auch Lukas Salinger fehlen, der aus beruflichen Gründen abwesend ist. Ein herber Ausfall, den man aber im Team kompensieren kann. Dafür kann auch Rückkehrer Benjamin Frank sein Debüt geben und erstmals vor heimischen Publikum Florian Bocu.

Trainer und Mannschaft streben einen erfolgreichen Auftakt an, der zu einer Initialzündung für den weiteren Verlauf der Aufstiegsrunde werden soll.

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