15.02.2019 - 15:40 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Am liebsten als Spaßbremse auftreten

Es ist das letzte Spiel der River Rats Geretsried im Freiluftstadium - und das würden die Hausherren gerne gebührend feiern.

Mit 6:2 Erfolg gewann der ERSC Amberg (in Schwarz Felix Köbele) das Hinspiel gegen den ESC Geretsried.
von Autor PAProfil

Die arrivierten Bayernligisten scheinen sich in der Verzahnungsrunde gegen die Landesligisten durchsetzen zu können. Damit will sich der ERSC Amberg aber (noch) nicht abfinden - für den ist nun jede Partie ein Endspiel.

Als Außenseiter fährt der ERSC Amberg am Sonntag, 17. Februar, zur Partie in der Bayernliga-Verzahnungsrunde zu den River Rats nach Geretsried. Die bestreiten ab 18 Uhr bereits ihr letztes Heimspiel dieser Saison und spielen auch letztmals in ihrem alten Freiluft-Stadion. Das soll mit einem gebührenden Ergebnis abgerundet werden, aber die Wild Lions würden hier nur zu gerne als Spaßbremse auftreten und für eine Überraschung sorgen.

Im Hinspiel in Amberg lieferte die Truppe von Trainer Dirk Salinger jedenfalls eine sehr starke Leistung ab und bezwang den Favoriten auch in der Höhe verdient mit 6:2. Der ESC Geretsried spielt trotzdem eine sehr souveräne Runde und der Klassenerhalt in der Bayernliga ist wohl nur noch eine Formsache.

Vor allem vor heimischen Publikum lassen die River Rats kaum etwas anbrennen. Lediglich im allerersten Pflichtspiel ließ man sich von Kempten düpieren und mit einem 4:7 die Punkte abnehmen, danach folgten ausschließlich Siege - in teilweise respekteinflößender Deutlichkeit gegen die Landesligisten: Buchloe (10:2), Haßfurt (8:1) und Vilshofen (13:3) wurden regelrecht überrollt. Unangefochtener Topscorer ist der Tscheche Ondrej Horvath, der (Stand letzten Freitag) in der Qualifikationsrunde schon 27 Scorerpunkte gesammelt hat. Ebenfalls sehr erfolgreich, aber in gebührendem Abstand folgen Benedikt May, Ondrej Stava und Kapitän Martin Köhler. Geretsried war am Freitagabend zu Gast in Haßfurt; ob da auf der Rückfahrt die Punkte bereits mit im Bus waren oder vom Verband "nachgeliefert" werden, spielt da nur eine nebensächliche Rolle, denn die River Rats wollen ja auch im Rhythmus bleiben. Den hat der ERSC Amberg nur unregelmäßig gezeigt, ihn hin und wieder vermissen lassen, was freilich auch an häufigen Ausfällen aus den unterschiedlichsten Gründen lag und den damit verbundenen Wechseln in den einzelnen Blöcken. In Geretsried wäre jedenfalls Peter Hendrikson wieder spielberechtigt, weil er seine Sperre aus dem Dorfen-Spiel gegen Vilshofen "absitzen" konnte.

Die Löwen sind unter Zugzwang - wenn noch eine Chance auf einen finalen Platz am "Treppchen" bestehen soll, muss gepunktet werden, auch beim Klassenprimus in Geretsried.

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