23.01.2020 - 11:21 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg mit schlechten Erinnerungen

Mit drei Siegen in Folge hat sich der ERSC Amberg eine gute Ausgangsposition in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga erarbeitet. Nächster Gegner ist aber ein Team, gegen das die Löwen in dieser Saison schon zweimal verloren haben.

Packende Duelle lieferten sich der ERSC Amberg (dunkle Trikots) und der ESC Haßfurt in der Vorrunde der Eishockey-Landesliga. Zweimal mit dem besseren Ende für die Unterfranken. Im dritten Spiel scheinen nun die Löwen die bessere Ausgangsposition zu haben.
von Autor PAProfil

Der ESC Haßfurt beendete mit fünf Punkten Vorsprung auf den ERSC Amberg die Vorrunde auf dem ersten Rang. In der Aufstiegsrunde sind die Hawks aber buchstäblich in den Startlöchern hängengeblieben. Gegen Moosburg (5:7), Kempten (6:8) und Buchloe (3:10) setzte es Niederlagen und erst am vergangenen Sonntag konnte gegen den EV Dingolfing mit 7:2 der erste Erfolg eingefahren werden. Das klare Ergebnis kam erst durch drei Treffer in den Schlussminuten zustande. Ob dies für die Spieler von Coach Volker Hartmann bereits der erhoffte Befreiungsschlag vor dem Duell gegen Amberg am Freitag, 24. Januar (19.30 Uhr), war, sei dahingestellt, ist auch für die Verantwortlichen beim ERSC nebensächlich: "Es ist egal, wo Haßfurt in der Tabelle steht und wie die bisherigen Ergebnisse waren. Wenn es gegen Amberg geht, legen die immer eine Schippe drauf", erwartet Vorsitzender Mustafa Sugle einen hoch motivierten Gegner, der sich keinesfalls schon aufgegeben hat.

In der Vorrunde hieß es in den Spielen mit dem ERSC 6:5 und 8:6 für die Hawks. Ein neuerlicher Erfolg wäre für die Unterfranken fast schon Pflicht, um die ersten vier Plätze nicht aus den Augen zu verlieren. Da lastet deshalb schon ein größerer Druck auf den Gastgebern, aber das kann durchaus auch beflügeln.

Augenmerk auf Daniel Hora

Es wird viel davon abhängen, wie Daniel Hora das Spiel in den Griff bekommt. Der Verteidiger ist gleichzeitig Topscorer bei den Hawks, hatte die Partie in Amberg kurz vor Weihnachten fast im Alleingang entschieden. Die Kreise des Tschechen einzuengen, könnte zu einem Erfolgsrezept für den ERSC werden. Von einer Sonderbewachung hält Dan Heilman aber nichts: "Das muss man im Team erledigen", sagt der Löwen-Coach.

Entspannt kann auch der ERSC nicht die Reise antreten. Zu reizvoll ist die Möglichkeit, einen Konkurrenten nachhaltig distanzieren zu können. In der Abwehr wird Lukas Salinger wegen beruflicher Fortbildung voraussichtlich ausfallen, der beim Erfolg über Moosburg einen wichtigen Part in der Defensive übernahm. Vollstes Vertrauen hat Heilman zu seinen Torhütern, denn Oli Engmann und Carsten Metz zeigten zuletzt starke, teilweise sogar überragende Leistungen - mit ein Grund dafür, dass lediglich Spitzenreiter Buchloe weniger Gegentore kassiert hat als Amberg.

Schon 27 Gegentreffer

Der krasse Gegensatz dazu ist der ESC Haßfurt, der sich in den vier Spielen 27 "Buden" eingefangen hat - da sollten auch die ERSC-Angreifer zu ihren Chancen kommen und im Angriff steht Heilman die volle Kapelle zur Verfügung.

Info:

Bayernliga Aufstiegsrunde

5. Spieltag

ESC Haßfurt - ERSC Amberg Fr. 19.30 Uhr

ESC Kempten - Moosburg Fr. 19.30 Uhr

EHC Bad Aibling - Dingolfing Fr. 19.30 Uhr

ESV Buchloe - Ulm/Neu-Ulm Fr. 20.00 Uhr

6. Spieltag

Moosburg - ESV Buchloe So. 17.15 Uhr

Ulm/Neu-Ulm - ESC Haßfurt So. 18.00 Uhr

EV Dingolfing - Kempten So. 18.00 Uhr

ERSC Amberg - Bad Aibling So. 18.30 Uhr

1. ESV Buchloe 4 23:9 12

2. EV Moosburg 4 21:12 9

3. VfE Ulm/Neu-Ulm 4 16:13 9

4. ERSC Amberg 4 13:11 9

5. ESC Kempten 4 21:17 6

6. ESC Haßfurt 4 21:27 3

7. EV Dingolfing 4 9:19 0

8. EHC Bad Aibling 4 4:20 0

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