18.10.2019 - 14:53 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Schnelles Wiedersehen mit dem EHC Bayreuth

Mit einem 4:1-Sieg beim EHC Bayreuth ist Eishockey-Landesligist ERSC Amberg vor einer Woche in die Saison gestartet. Am Sonntag kommt es nun bereits zum Rückspiel. Trotz des klaren Erfolges zum Auftakt sind die Löwen gewarnt.

Da hat ein Torhüter nur wenig Chancen, wenn die Löwen so frei vor ihm auftauchen wie hier Dominik Schopper (links). Der ERSC Amberg erwartet im zweiten Heimspiel an diesem Wochenende am Sonntagabend den EHC Bayreuth.
von Autor PAProfil

Von der Entfernung her ist das Duell zwischen dem ERSC Amberg und dem EHC Bayreuth ja beinahe ein Nachbarschaftsderby - auch deswegen hat die Partie am Sonntag, 20. Oktober, um 18.30 Uhr in der Eishalle am Schanzl schon einen besonderen Charakter.

Die Bayreuther zeigten im Hinspiel eine couragierte Leistung, glücklicherweise mit deutlichen Schwächen im Abschluss. So war es für den ERSC im Schlussdrittel trotzdem noch eine "enge Kiste", ehe Felix Söllner mit dem entscheidenden Tor für klare Verhältnisse sorgte.

Die Oberfranken haben aber bislang jedem Gegner Paroli geboten, ohne jedoch dafür belohnt worden zu sein. Gegen Haßfurt führte der Aufsteiger bis ins letzte Drittel hin-ein. Richtig deprimierend war für die Truppe von Trainer Vaclav Drobny der Ablauf beim hoch eingeschätzten EV Dingolfing. Dort sah Bayreuth wie der sichere Sieger aus, lag bis in die Schlussminuten mit 3:2 in Führung, ehe man noch drei Gegentreffer (!) kassierte - so etwas kann durchaus Spuren in der Psyche hinterlassen.

Am Samstag haben die Bayreuther aber die Gelegenheit, gegen die 1b-Vertretung der Selber Wölfe den ersten Sieg und Selbstvertrauen einzufahren - die bisherigen Gegner waren ja doch größere "Kaliber".

Von Amberger Seite sind im Vorfeld keine personellen Veränderungen zu erwarten - vorausgesetzt, das Spiel am Freitag gegen Waldkirchen wird physisch unbeschadet überstanden. Von den verletzungs- und krankheitsbedingten ausfallenden Spielern wird auch für Sonntag noch keiner zurückerwartet. Zumindest hat die zwischenzeitliche Untersuchung von Andreas Hampl (Handverletzung) ergeben, dass eine Operation nicht nötig sein wird - was die Ausfalldauer für den Allrounder natürlich erheblich verkürzt.

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