20.02.2020 - 15:13 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg: Mit dem Spitzenreiter eine Rechnung offen

In der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga steht der letzte Doppelspieltag auf dem Programm. Der ESV Buchloe könnte sich bereits am Freitag eines der vier Play-off-Tickets sichern. Dazu nötig ist aber ein Sieg gegen den ERSC Amberg.

Schlechte Erinnerungen hat der ERSC Amberg an den ESV Buchloe. Im Auftaktspiel der Aufstiegsrunde Mitte Januar unterlagen die Löwen (im Bild Andreas Hampl am Puck) mit 2:6. Die Pirates aus Schwaben machten damals mit einem Doppelschlag binnen 23 Sekunden den Sack zu.
von Autor PAProfil

Die Wild Lions sind am Freitag, 21. Februar, ab 20 Uhr zu Gast in der Buchloer Sparkassen-Arena, wo die Punkte für die Konkurrenz der "Pirates" erfahrungsgemäß sehr hoch hängen. Das Team von Trainer Christopher Lerchner hat - zusammen mit Ulm - die beste Heimbilanz der Runde. Allerdings hat kürzlich der EV Moosburg mit einem 6:5-Erfolg die Zähler aus dem Ostallgäu entführt, also keine "Mission impossible".

49-Tore-Duo

Der ESV Buchloe hat einen sehr ausgeglichen besetzten Kader, aus dem zwei absolute Topscorer hervorstechen: Ohne Alexander Krafczyk und Michal Petrak läuft nichts. Zu den bislang erzielten 49 Treffern des ESV haben die beiden 57 Scorerpunkte beigesteuert. Das Angriffs-Duo war maßgeblich auch am Hinspielsieg der Pirates in Amberg beteiligt, in dem der ERSC nach eigener Führung noch mit 2:6 in die Schranken verwiesen wurde und damit noch eine Rechnung offen hat. Am vergangenen Wochenende gewann Buchloe knapp gegen Kempten (3:2) und verlor in Haßfurt (2:4, nach 2:0-Führung) - ein zusätzlicher Beleg für die Ausgeglichenheit und Unberechenbarkeit der ersten sechs Teams, die nur um sieben Zähler getrennt sind.

Die Amberger Wild Lions könnten mit einem "Dreier" zu den Pirates aufschließen und ihren dritten Rang zumindest behaupten. Die Favoritenrolle liegt wohl bei den Gastgebern, dennoch muss der ERSC vor der weiten Reise nicht tiefstapeln, denn die Mannschaft um Coach Dan Heilman hat immerhin den besten Auswärtsschnitt der Konkurrenz vorzuweisen. Lediglich in Moosburg zuletzt gingen die Löwen komplett leer aus, aber da passte schon wirklich vieles nicht zusammen.

Frank und Krieger wieder dabei

Das Hinspiel gegen Buchloe, die Pleite in Moosburg - das sind Erfahrungen, aus denen Heilman Lehren zieht und der Amberger Trainer ist durchaus zuversichtlich: "Buchloe ist Spitzenreiter - und gegen Top-Mannschaften haben wir bislang meist gut ausgesehen." Der überraschende 5:2-Sieg der Löwen in Ulm lässt grüßen. Da trifft es sich gut, dass der Kader des ERSC Amberg sich nach und nach auffüllt. Benjamin Frank und Daniel Krieger sind wieder dabei, und auch Daniel Vlach sollte seine fiebrige Erkältung überstanden haben.

"Mit einer guten Mannschaftsleistung haben wir auch in Buchloe eine Chance", ist der Sportliche Leiter der Löwen, Chris Spanger, vorsichtig optimistisch.

Info:

Bayernliga Aufstiegsrunde

12. Spieltag

Moosburg - Haßfurt Fr. 19.30 Uhr

Kempten - Bad Aibling Fr. 19.30 Uhr

ESV Buchloe - ERSC Amberg Fr. 20.00 Uhr

Ulm - Dingolfing 28. Februar 20.00 Uhr

13. Spieltag

EV Dingolfing - Moosburg So. 18.00 Uhr

Amberg - Ulm/Neu-Ulm So. 18.30 Uhr

Haßfurt - Kempten So. 18.30 Uhr

Bad Aibling - Buchloe So. 18.45 Uhr

1. ESV Buchloe 11 48:32 24

2. VfE Ulm/Neu-Ulm 11 49:29 22

3. ERSC Amberg 11 37:34 21

4. ESC Kempten 11 65:42 20

5. EV Moosburg 11 46:54 18

6. ESC Haßfurt 11 47:51 17

7. EV Dingolfing 11 46:50 9

8. EHC Bad Aibling 11 15:61 1

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