28.11.2019 - 11:59 Uhr
AmbergSport

ERSC Amberg im Top-Spiel gegen die "Mannschaft der Stunde"

Der ERSC Amberg hat mit einer starken Leistung bei seinem Sieg in Dingolfing beeindruckt. Im Spiel gegen den EV Moosburg müssen die Löwen aber wohl noch eine Schippe drauflegen. Besonderes Augenmerk gilt dabei zwei Oldies im Angriff.

Ambergs Lukas Salinger (Mitte) lässt den gegnerischen Angreifer nicht aus den Augen. Im Spiel gegen den EV Moosburg wartet auf die ERSC-Abwehr Schwerstarbeit.
von Autor PAProfil

Den Titel "Mannschaft der Stunde" hat sich der EV Moosburg, der am Freitag, 29. November, um 20 Uhr im Stadion am Schanzl zu Gast ist, durchaus verdient. Mit sieben Siegen in Serie haben sich die Schützlinge von Trainer Bernhard Engelbrecht im Spitzentrio der Eishockey-Landesliga etabliert, dabei sogar noch gemeinsam mit Amberg die wenigsten Partien absolviert. Besonders ihr 8:3-Sieg über Spitzenreiter Haßfurt ist schon eine Ansage, aber die Drei-Rosen-Städter haben einen richtigen Lauf und gewinnen auch die "engen" Spiele.

Das liegt wohl an einem ausgeglichenen und nun offensichtlich eingespielten Kader, besonders aber an Peter Abstreiter (39) und Miloslav Horava (37). Nach verhaltenem Start - darunter auch das 4:6 gegen Amberg am zweiten Spieltag - hat sich das erfahrene Landshuter Sturmduo akklimatisiert und avanciert regelmäßig zu den Matchwinnern. Alleine in den letzten drei Begegnungen (Haßfurt, Pegnitz, Bayreuth) erzielten die beiden zusammen 15 der 18 Moosburger Treffer.

"Großer Charakter"

Eine Art Sonderbewachung für das Torjäger-Duo ist von Amberger Seite aus aber nicht wirklich zu erwarten, eher die gewohnt starke Defensivarbeit des gesamten Teams. "Unsere Jungs haben Kampfgeist und einen großen Charakter", lobt ERSC-Trainer Dan Heilman seine Spieler immer wieder - und in der Tat springt einer für den anderen in die Bresche. Doch zunächst einmal sollen die Moosburger selbst von der Amberger Offensive beschäftigt werden und die zeigte sich beim 8:4 in Dingolfing auch gut "in Schuss".

Wichtiger Rückhalt

Den Torhütern kommt wieder große Bedeutung zu, und hier ist Amberg mit Oli Engmann und Carsten Metz bestens besetzt, aber auch der Moosburger Linus Messerer erwies sich als wichtiger Rückhalt.

Nur Hampl noch nicht fit

Entschieden werden solche Top-Spiele zumeist durch hohe Disziplin und die bessere Chancenverwertung - oder aber durch Kleinigkeiten. Personell hat sich die Lage bei den Wild Lions weiter entspannt. Bis auf Andi Hampl hofft Chris Spanger auf einen nahezu kompletten Kader: "Für einen Einsatz von Andi ist es nach dessen Gehirnerschütterung noch zu früh, aber er macht schon wieder leichte Übungen mit", bittet der Sportliche Leiter der Löwen noch um Geduld für den Allrounder.

Die Ausgangslage ist klar: Mit einem Sieg könnte der ERSC einen der schärfsten Verfolger auf Distanz halten - aber nach dem Stand der Dinge trifft man in dieser Saison ohnehin wohl nicht zum letzten Mal auf Moosburg.

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